Erotikseitenbesuch: Falscher Verdacht wegen offenem WLAN

Kriminalpolizei ermittelte gegen 63-jährigen Anschlussinhaber

Zu Unrecht ist ein 63-jähriger Mann aus Nürnberg ins Visier der Kriminalpolizei geraten. Ein Betreiber von Erotikseiten hatte ihn angezeigt, da er die angefallenen Kosten für den Besuch der schlüpfrigen Seiten nicht bezahlte.

Artikel veröffentlicht am ,

Das Fachdezernat der Kriminalpolizei Nürnberg konnte den 63-Jährigen als verantwortlichen Anschlussinhaber ermitteln, doch dieser bestritt, die Seiten besucht zu haben. Durch weitere Ermittlungen kam man schließlich dem eigentlichen Täter, einem 23-jährigen Verkäufer aus Nürnberg, auf die Spur. Dieser hatte das ungesicherte WLAN des vermeintlichen Täters genutzt.

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Wie die Polizei dem Mitnutzer auf die Schliche kam, wurde nicht mitgeteilt. Der Anschlussinhaber betrieb ein offenes WLAN, ohne dies zu nutzen. In seinem DSL-Modem war ein WLAN-Accesspoint aktiviert. Der 63jährige nutzte die drahtlose Verbindung nicht, er hatte stattdessen das Netzwerkkabel eingesteckt.

Die Kriminalpolizei mahnte ausdrücklich, die WPA- bzw. die WPA-2-Verschlüsselung zu aktivieren und nicht mehr die veraltete WEP-Verschlüsselung, um nicht unbegründet ins Visier der Ermittler zu geraten.

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Youssarian 15. Jan 2007

Wie auch immer: Unter findest Du das nächste Urteil (dieses Mal das LG Köln), welches...

Anonymous 06. Jan 2007

den betreff wollte ich noch editieren ^^ aber nach dem schreiben des postings einfach...

Youssarian 05. Jan 2007

Unter Windows muss dazu ein Registry-Eintrag gesetzt werden und unter Linux geht es noch...

Michael - alt 03. Jan 2007

Dafür hatte ich mich entschuldigt. Mit der drastischen Ausdrucksweise wollte ich...



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