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OCZ steigt wieder ins Geschäft mit Grafikkarten ein

Erste OCZ-Karte mit GeForce 8800 GTX kommt im Januar 2007. Der vor allem durch seine Highend-Speicher bekannte US-Hersteller OCZ bringt nach langer Pause wieder Grafikkarten unter eigenem Namen auf den Markt. Das erste Modell kommt mit Nvidias aktuellem High-End-Grafikchip GeForce 8800 GTX und soll sich besonders gut übertakten lassen.
/ Nico Ernst
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OCZ hatte bereits 2002 Grafikkarten im Programm und hatte seitdem keine neuen Modelle vorgestellt. Nun kommt mit der "OCZ Nvidia GeForce 8800 GTX" ein neues Produkt auf den Markt. Die Karte basiert auf dem Referenzdesign von Nvidias derzeit schnellster Karte mit dem G80-Prozessor und kommt mit der üblichen Ausstattung von 768 MByte GDDR-3-Speicher und Taktraten von 575 bzw. 1.800 MHz für GPU und Speicher.

Obwohl OCZ die Karten also nicht ab Werk übertaktet oder Garantien für den erreichbaren Takt abgibt, sollen sich die Geräte besonders weit außerhalb der Spezifikationen betreiben lassen. Der Hersteller gibt an, dass jede Karte von Hand getestet wird und vor allem der darauf verbaute Speicher recht hochwertig sein soll.

Auf den Markt kommen die neuen Pixel-Raketen in Deutschland im Januar 2007. Ihr Preis soll laut OCZ "im üblichen Rahmen" von 8800-Karten liegen, genaue Angaben zu den Kosten gibt es jedoch noch nicht – die Karten dürften aber nach dem bisherigen Preisgefüge im Markt etwas über 600,- Euro kosten.

Mit OCZ wagt sich ein weiterer Hersteller von Grafikkarten auf den bereits dicht bevölkerten deutschen Markt. In den vergangenen Monaten kamen hier neben lange etablierten Marken unter anderem noch EVGA und XFX hinzu. Die neuen Anbieter setzen dabei zunehmend auf die mit hohen Margen versehenen Highend-Produkte.


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