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Digitaler Tonausgang für iPods - zum Preis von fünf iPods

US-Unternehmen rüstet Apple-Player für HiFi-Fans um

Audiophile Zeitgenossen bemängeln an Apples iPods vor allem eines: Die Player bieten im Gegensatz zu manchen Konkurrenzprodukten keinen digitalen Tonausgang - auch nicht über die diversen Docking-Stations. Apple hat den entsprechenden Ausgang schlicht nicht vorgesehen. Ein US-Unternehmen baut Festplatten-iPods nun entsprechend um - verlangt dafür aber rund 2.000,- US-Dollar.

Artikel veröffentlicht am ,

Im Prinzip sind Apples aktuelle Festplatten iPods auch für HiFi-Liebhaber mit hohen Ansprüchen geeignet, da sie mit "Apple Lossless" ein verlustfreies Audioformat unterstützen, bei dem die Musik nicht durch das Weglassen von Information komprimiert wird. Echte Audiophile setzen für die Wiedergabe an der Stereoanlage aber lieber einen externen Wandler ein, statt sich auf die eingebauten D/A-Konverter eines digitalen Zuspielers zu verlassen. Zudem rauschen die analogen Ausgänge von Consumer-Geräten bei hohen Lautstärken deutlich.

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Das US-Unternehmen MSB Technology hat nun mit dem "iLink" getauften System dem iPod einen digitalen Ausgang spendiert. Der Name ist offenbar bewusst an Sonys "i.Link" angelehnt, hat aber mit dem Firewire-Anschluss ohne integrierte Stromversorgung nichts zu tun. Für den iPod-Digitalausgang muss der Player zunächst zu MSB in Kalifornien eingeschickt werden. Dort wird dem Gerät dann intern die Schnittstelle umgebaut, mit der es dann die Musikdaten digital an eine eigene Docking-Station weiterreicht.

Erst an diesem Gerät stehen dann alle gebräuchlichen Digitalschnittstellen wie Toslink (optisch), Cinch (elektrisch) und auch ein XLR-Stecker (AES/EBU) zur Verfügung. Darüber kann schließlich ein externer Wandler gespeist werden. Um die Daten aber in die Docking-Station mit den Digitalanschlüssen zu bringen, muss der iPod nicht einmal in das Gerät eingesteckt werden. Zum System gehört auch ein kleiner Adapter, der an den Dock-Port des iPod gesteckt werden kann. Dieser kann über eine nicht genauer bezeichnete Funktechnik die Musik auch digital an die Docking-Station funken. Angaben zur Reichweite macht MSB nicht.

Da in der audiophilen Welt häufig nur als gut empfunden wird, was teuer ist, langt MSB bei seiner Lösung auch kräftig zu. Das Gesamtpaket mit Umbau und Docking-Station kostet 1.995,- US-Dollar. Wer einen zusätzlichen iPod umgebaut haben möchte, bezahlt immerhin nur 99,- US-Dollar.

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Samy_Gee 01. Jan 2007

Im Post von George Michael. Zuvor hatte sich jemand beklagt, da er kein Unix-ähnliches...

DexterF 30. Dez 2006

ist auch aus Öl, ne?

Sven Janssen 29. Dez 2006

Es ist nicht so Wumpe wie Du das meinst. Firewire 6 Pin mit Strom, i.Link kastriert 4 Pin...

eT 28. Dez 2006

"8 Bit-Musik wird in 24 Bit-Studios hergestellt, in MP3-Qualtität verkauft und 6-kanalig...

SicTransitGlori... 28. Dez 2006

Nur so wird der iProtz wirklich elitär!


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