WDR-Intendantin: Zukunft des Fernsehens liegt im Internet
In einem Gespräch mit der Zeit betonte Piel: "Übers Fernsehen der Zukunft zu reden heißt, übers Internet zu reden" . Der Zuschauer im Jahr 2015, so Piel, werde die verschiedensten Medien gleichzeitig nutzen. "Der Fernsehfreak geht morgens zuerst an seinen Computer, ruft die Nachrichten der letzten Nacht ab und wird, ohne hin zuschauen, eine Morgensendung laufen lassen. Beim Warten an der Haltestelle guckt er auf seinem Handy eine Soap."
Dass der Zuschauer sich heute schon über verschiedene elektronische Portale selbstständig die Inhalte zusammensuche, die ihn interessieren, sieht Piel nicht als zwingenden Nachteil für das öffentlich-rechtliche Fernsehen, sagte die gegenüber der Zeit.
"Die Medienlandschaft wird undurchsichtiger und stellt immer mehr Ansprüche an die Nutzer – irgendwann werden die Menschen die Nase davon voll haben."