Abo
  • Services:

Maxspot - Kostenloses WLAN soll lokalen Handel fördern

Berliner Unternehmen legt sich mit Fon & Co. an

Das Berliner Unternehmen Maxspot will gemeinsam mit Partnern ein für Endanwender komplett kostenloses WLAN errichten. Subventionierte WLAN-Routern wie beim Konkurrenten Fon gibt es bei Maxspot zwar nicht, dafür aber eine ebenfalls Open-Source-basierte Firmware, die sich um die Authentifizierung und - sofern der Hotspot-Betreiber es wünscht - auch um die Sperrung von Filesharing-Diensten kümmert.

Artikel veröffentlicht am ,

Bei Maxspot kann sich der Hotspot-Betreiber entweder einen fertigen Maxspot-Router mit Garantie kaufen oder selbst einen vorhandenen und kompatiblen WLAN-Router mit Maxspot-Firmware versehen. Letztlich muss dann nur noch eine DSL- oder Kabelanbindung vorhanden sein, um den Router anzumelden und die Internet-Verbindung zur Verfügung stellen zu können.

Inhalt:
  1. Maxspot - Kostenloses WLAN soll lokalen Handel fördern
  2. Maxspot - Kostenloses WLAN soll lokalen Handel fördern

Maxspot-Konfiguration
Maxspot-Konfiguration
Die OpenWRT-basierte, von Rent-a-Guru für Maxspot modifizierte Firmware übernimmt in Verbindung mit dem Maxspot-Authentisierungs-Server die Nutzerverwaltung. Nur angemeldete Nutzer dürfen ins Internet, die Anmeldung ist jedoch kostenlos und erfordert nur die Eingabe weniger Daten. Eine Verschlüsselung per WEP oder WPA ist bei Maxspot wie auch bei Fon nicht vorgesehen, weil das die Anmeldung erschweren würde.

Damit der Hotspot-Betreiber später nachweisen kann, dass jemand anderes über die Verbindung Unfug getrieben hat, gibt es wie bei Fon und SofaNetworks eine Aufzeichnung der Verbindungsdaten. Filesharing lässt sich laut Maxspot auf Wunsch des Hotspot-Betreibers effektiv unterbinden, wobei nicht nur die Ports gesperrt, sondern auch die Pakete untersucht werden. Die unklare rechtliche Situation wegen der Haftungsfrage für Hotspot-Betreiber bei Mißbrauch durch Dritte macht allerdings auch Maxspot zu schaffen.

Die Firmware kann automatisch aktualisiert werden, so dass die Hotspots relativ wartungsfrei sein sollen. Durch Bridges (WDS) soll sich das Betreibernetz zudem erweitern lassen. Ab Anfang 2007 will das Maxspot-Team der Firmware dann auch noch zwei getrennte SSIDs unterstützen, ähnlich wie bei Fon, um den Hotspot gleichzeitig auch noch anderweitig nutzen zu können.

Stellenmarkt
  1. Rücker + Schindele Beratende Ingenieure GmbH, München
  2. BSH Hausgeräte GmbH, Traunreut

Wer einem Maxspot-Hotspot besucht, sieht zuerst eine Webseite mit Login-Bereich und einem Frame, in dem der Betreiber Nachrichten hinterlassen kann. Benachbarte Café- oder Shop-Betreiber könnten darauf laut Maxspot-Geschäftsführer Falk Eckert gegenseitig füreinander Werbung machen. Nach der Anmeldung gelangt der WLAN-Nutzer auf eine Begrüßungs-Webseite, die für 5,- Euro/Monat gemietet werden kann.

Maxspot - Kostenloses WLAN soll lokalen Handel fördern 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 399€
  2. ab 119,98€ (Release 04.10.)
  3. 915€ + Versand

Karl Napf 15. Jan 2007

Da hast Du was falsch verstanden. Werbung auf der Anmeldeseite ist kostenlos. Werbung...

Bankgeheimnis 15. Jan 2007

Geht gar nicht, weil's in Deutschland keins gibt - nicht gegenüber dem Staat. Die Banken...

Karl Napf 15. Jan 2007

Das geht ja bei maxspot *auch*. Aber eben *nicht nur*. Durch das Mitloggen der...

Milano 27. Dez 2006

so kostenlos, wie Maxspot es darstellt, wird es nicht, denn am 1. Januar 2007 werden für...

Oberlehrer 22. Dez 2006

"Rechtliche Situation" ? Das Thema ist doch wohl Gott Google, der hoffentlich auch diese...


Folgen Sie uns
       


3D Mark Raytracing Demo (RTX 2080 Ti vs. GTX 1080 Ti)

Wir haben die Raytracing Demo von 3D Mark auf Nvidias neuer Geforce RTX 2080 Ti und der älteren Geforce GTX 1080 Ti abspielen lassen.

3D Mark Raytracing Demo (RTX 2080 Ti vs. GTX 1080 Ti) Video aufrufen
Energietechnik: Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus
Energietechnik
Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus

Ein Akku mit der Energiekapazität eines Benzintanks würde viele Probleme lösen. In der Theorie ist das möglich. In der Praxis ist noch viel Arbeit nötig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Elektroautos CDU will Bau von Akkuzellenfabriken subventionieren
  2. Brine4Power EWE will Strom unter der Erde speichern
  3. Forschung Akku für Elektroautos macht es sich im Winter warm

Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

Elektroroller-Verleih Coup: Zum Laden in den Keller gehen
Elektroroller-Verleih Coup
Zum Laden in den Keller gehen

Wie hält man eine Flotte mit 1.000 elektrischen Rollern am Laufen? Die Bosch-Tochter Coup hat in Berlin einen Blick hinter die Kulissen der Sharing-Wirtschaft gewährt.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Neue Technik Bosch verkündet Durchbruch für saubereren Diesel
  2. Halbleiterwerk Bosch beginnt Bau neuer 300-mm-Fab in Dresden
  3. Zu hohe Investionen Bosch baut keine eigenen Batteriezellen

    •  /