Spieletest: Red Steel, Rayman & Co - Neues Wii-Futter

Red Steel

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Red Steel gehörte sicherlich zu den mit der größten Vorfreude erwarteten Wii-Titeln - neben Zelda gab es wohl kein anderes Wii-Spiel, das bei Messeauftritten ein ähnlich großes Medieninteresse verursachte. Vielleicht sind diese hohen Erwartungen letztendlich aber auch schuld daran, dass das fertige Produkt nicht hundertprozentig begeistert - auch wenn Ubisoft hier in vielerlei Hinsicht schon andeutet, wie die Zukunft von Action-Spielen aussehen kann.

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Der Spieleinstieg ist alles andere als fröhlich: Die eigene Freundin wird entführt, ihr Vater umgebracht, und ehe man es sich versieht, steckt man selbst mitten in einem brutalen Bandenkrieg. Es dauert also nicht lange, bis die erste Handfeuerwaffe gezückt und etwas später dann sogar zum Schwert gegriffen wird. Bevor der Rachefeldzug beginnen kann, will allerdings zunächst der Umgang mit der Steuerung gelernt werden - und die ist stellenweise dann doch so überladen, dass es gerade in den ersten Spielstunden zu einigen Frustmomenten kommt. Laufen per Nunchuk klappt ebenso problemlos wie das Zielen und Schießen via Wiimote auf die Kontrahenten; auch andere Ideen - etwa das Nachladen von Waffen oder Öffnen von Türen via simples Schütteln des Controllers - funktionieren bestens.

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An manchen Stellen haben es die Entwickler dann aber zu gut gemeint mit den technischen Fähigkeiten der neuen Konsole: Das Heranzoomen mit Zielfernrohr wird etwa durch das Vor- und Zurückschieben der Wiimote erledigt - und klappt nicht immer so störungsfrei, wie man es gerne hätte. Wer den Fehler macht, die Wiimote aus dem Bildschirmbereich zu bewegen, dreht die Sicht erstmal sekundenlang im Kreis und verliert komplett den Überblick, und auch die Schwertführungsbewegungen werden nicht immer so direkt und sauber umgesetzt, wie es im Vorfeld versprochen wurde. An mancher Stelle sind Latenzen spürbar und die Controller-Abfrage bleibt einfach ungenau; das hat man bei Nintendo - siehe Zelda - deutlich besser hinbekommen.

Trotzdem lohnt es, die vielleicht etwas frustrierende Anfangsphase durchzustehen - mit der Zeit geht die Handhabung immer mehr in Fleisch und Blut über, die Spannung ist dank guter Story und vieler Missionen unter Zeitdruck erheblich, und auch die Optik kann - vor allem in späteren Levels - überzeugen. Wer also darauf vorbereitet ist, ein nicht ganz einfach zu bedienendes, stellenweise aber wirklich innovatives Action-Erlebnis zu erfahren, sollte das Geld in Red Steel investieren.

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