Neuausrichtung der CeBIT geplant
Ein Messe-Sprecher gab auf Nachfrage von Golem.de an, dass Ende letzter Woche ein Brief verschickt worden sei, um mit den Austellern verschiedene Änderungsmöglichkeiten diskutieren. Es habe Absagen "mit unterschiedlichen Marketingabsichten" der Unternehmen gegeben, die dabei eine Rolle spielen sollen. Unter anderem gehe es um die Frage, ob und wie der Business-Charakter der Fachmesse gestärkt und das Profil geschärft werden kann.
So erwägt man bei der Deutschen Messe AG, ob die CeBIT als Geschäftsmesse notwendigerweise auch am Wochenende stattfinden müsse oder ob sie nicht vorgezogen, verkürzt und damit nur noch von Montag bis Freitag geöffnet haben sollte. Das Ziel sei es, die Effizienz zu steigern, auch im Hinblick auf die Kosten für die Aussteller. So manches Unternehmen, das im März 2007 nicht auf der CeBIT sein wird, hatte auch die hohen Kosten für die Messe-Teilnahme gescheut – und mitunter eher kleinere Messen und Roadshows im Visier.
Geht es nach den Plänen des Veranstalters, dann wird am 23. Januar 2007 schon eine "weitgehend verabschiedete" Konzeption für die CeBIT 2008 der Öffentlichkeit vorgestellt. Eine Abgrenzung von der mittlerweile jährlich im Spätsommer stattfindenden IFA sowie der jährlich im Januar ihre Pforten öffnenden US-amerikanischen Konkurrentin CES dürfte dabei eine Rolle spielen.
Für die kommende CeBIT 2007 kommt die mögliche Neuausrichtung zu spät. Sie findet vom 15. bis zum 21. März 2007 statt.
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