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Wii und Importspiele

Datel arbeitet an Freeloader. Anders als Sony Computer Entertainment bei der PlayStation 3 hat sich Nintendo bei der Wii-Konsole dafür entschieden, die Spiele mit Regionalcodes zu versehen und damit das Ausführen von Importen zu verhindern. Nun machen Gerüchte die Runde, denen zufolge Datel derzeit an einer Freeloader-Boot-Disc arbeitet, um Importe doch zum Laufen zu bringen – Golem.de hat nachgefragt.
/ Christian Klaß
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Für den Wii-Vorgänger GameCube bietet der britische Zubehöranbieter Datel bereits seit längerem seine Freeloader-Software. Erst wird der Freeloader-Datenträger eingelegt, wenn dieser fertig geladen wurde, kann das Importspiel eingelegt und gespielt werden. Es gab mehrere separat verkaufte Updates der Software, die nicht mit allen Spielen problemlos laufen muss.

Da es in Japan und den USA durchaus Spiele geben mag, die nicht sofort oder gar nicht nach Europa kommen und auf hiesigen Konsolen nicht laufen, wird eine Software wie Freeloader auch für Wii-Besitzer interessant. Datel bestätigte auf Nachfrage von Golem.de, dass daran gearbeitet werde, es könne jedoch noch nicht bestätigt werden, ob es überhaupt möglich sein wird. Es heißt also abwarten.

Abwarten heißt es auch bei einem angeblichen Wii-Hack, der es ermöglichen soll, Schwarzkopien auszuführen. Ein wackliges Video(öffnet im neuen Fenster) mit zumindest einem erkennbaren Schnitt ist bisher jedoch alles was existiert und daher derzeit eher angezweifelt werden muss. Für Nintendo wäre es eine wirtschaftliche Katastrophe, wenn so früh nach Verkaufsstart schon die erste Sicherheitslücke auftauchen würde – bisher gibt es aber nur das fragliche Wackelvideo.


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