56 Millionen Euro für WiMAX-Frequenzen

Clearwire, Inquam und DBD erhalten bundesweite Lizenzen

Nach 35 Runden ist die Versteigerung der BWA-Frequenzen (Broadband Wireless Access) durch die Bundesnetzagentur beendet. Gut 56 Millionen Euro hat die Auktion der für WiMAX geeigneten Frequenzen eingebracht, durchgesetzt haben sich Clearwire, Inquam, DBD bundesweit sowie Televersa und MGM in einzelnen Regionen.

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Nur EWE Tel ging bei der Auktion leer aus, das Unternehmen hatte sich recht früh aus dem Bieterrennen verabschiedet. Clearwire, DBD und Inquam ersteigerten Lizenzen für ein bundesweites Angebot an drahtlosen Breitbanddiensten, Televerse sicherte sich Frequenzen in den Regionen 25 (Oberpfalz) und 28 (Niederbayern). Der fünfte im Bunde, MGM, setzt sich gegen Televersa in der Region 27 (Oberbayern) durch.

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Insgesamt bringt die Auktion der Frequenzen im Bereich von 3,5 GHz 56,066 Millionen Euro ein. Am teuersten war die hart umkämpfte Region Oberbayern, knapp 8 Millionen Euro wurden allein für die vier Frequenzpakete in dieser Region geboten.

DBD (Deutsche Breitband Dienste) kündigte bereits an, auf Basis von WiMAX ab 2007 einen kostenlosen Internetzugang anzubieten. DBD betreibt bereits mehr als 30 regionale WiMAX-Netze und zählt unter anderem WiMAX-Unterstützer Intel zu seinen Investoren. Die Ersteigerung der zusätzlichen Frequenzen soll die Grundlage für die geplante Expansion der drahtlosen und breitbandigen Internetzugänge ab 2007 darstellen. In wenigen Jahren will der Heidelberger Anbieter eine praktisch flächendeckende Alternative zu DSL und Kabel in Deutschland aufbauen.

Dazu hat DBD in den letzten zwölf Monaten Finanzierungsmittel in dreistelliger Millionenhöhe bei deutschen und internationalen Investoren gesichert. Neben Intel zählen die Banken Merril Lynch und M.M. Warburg zu den Investoren.

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