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Robotics Studio: Microsofts Betriebssystem für Roboter

Entwicklungsplattform ist für Hobby-Entwickler und Studenten kostenlos. Mit seinem Robotics Studio will Microsoft im Roboter-Bau Fuß fassen und verspricht eine einheitliche Entwicklungsplattform auf Windows-Basis. Mit dem Robotics Studio sollen sich Roboter-Applikationen für unterschiedliche Hardware-Plattformen entwickeln lassen. Zugleich startet Microsoft ein Partnerprogramm rund um die neue Software.
/ Jens Ihlenfeld
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Das Microsoft Robotics Studio bringt eine visuelle Programmiersprache mit, mit der sich Roboter per Drag-and-Drop programmieren lassen sollen, auch ohne Programmierkenntnisse. So sollen sich mit dem Robotics Studio modulare, nachrichtenbasierte Dienste für Hard- und Software entwickeln lassen, mit denen Nutzer durch webbasierte oder Windows-basierte Schnittstellen ihre Roboter steuern oder deren Sensoren auslesen können. Ein 3D-Werkzeug simuliert die Applikationen in einer Welt, die den Gesetzen der Physik folgen soll. Dazu hat Microsoft die PhysX-Engine von Ageia lizenziert.

Auch eine schlanke, serviceorientierte Runtime gehört zum Paket. Darüber sollen Applikationen mit unterschiedlicher Hardware kommunizieren können. Entwickelt werden kann mit Robotics Studio in verschiedenen Sprachen, darunter die von Microsoft Visual Studio unterstützten wie Visual C# und Visual Basic sowie Microsofts Python-Version IronPython.

Dabei richtet sich Microsoft an Hobby-Entwickler sowie akademische und auch kommerzielle Projekte. Die Vorabversion des Robotics Studio wurde rund 100.000-mal heruntergeladen. Für den privaten Gebrauch sowie den Einsatz in Universitären bietet Microsoft sein Robotics Studio kostenlos an. Kommerzielle Entwickler, die mit ihren Applikationen Geld verdienen, können zu Preisen ab 399,- Euro eine Lizenz erwerben.

Genutzt werden kann das Robotics Studio zusammen mit Applikationen, Diensten und Robotern unter anderem von CoroWare, Fischertechnik, iRobot (Roomba), Kuka, Larsen & Toubro, Lego, Lynxmotion, Parallax, Phidgets, RoboDynamics, Robosoft, RoboticsConnection, Senseta, Sharp Logic, Surveyor und WhiteBox Robotics. Zudem engagiert sich Microsoft im akademischen Umfeld und ist Hauptsponsor des RoboCup 2007, dessen Ziel es ist, bis 2050 einen humanoiden Fußballroboter zu entwickeln und den menschlichen Weltmeister zu schlagen.


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