Abo
  • Services:

Zwei neue Athlons und umbenannte ATI-Chipsätze von AMD (Upd)

AMD legt eingekaufte ATI-Bausteine neu auf

Überraschend hat AMD zwei neue Modelle des Dual-Core-Prozessors Athlon 64 X2 in seine Preisliste aufgenommen. In welchen Strukturbreiten sie gefertigt werden, verrät der Hersteller jedoch nicht. Altbekannt sind dagegen die neuen Chipsätze, die AMD nun unter eigenem Namen vertreibt.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Chipsatz namens "AMD 580X CrossFire" war bisher als "ATI CrossFire Xpress 3200" bekannt und der "AMD 480X CrossFire" hieß früher "ATI CrossFire Xpress 1600". Die Bausteine wurden bereits im Mai 2006 zur Computex in Taiwan vorgestellt. Beide Produkte sind nur für den AM2-Sockel zu haben und fordern daher DDR2-Speicher. Wichtigster Unterschied der beiden Mainboard-Getriebe: Der 580X kann für zwei gekoppelte Grafikkarten je 16 PCI-Express-Lanes bereitstellen, der 480X nur je acht. Mit nur einer Grafikkarte kommt jedoch auch der 480X auf 16 Lanes für den Pixelbeschleuniger.

Stellenmarkt
  1. TeamBank AG, Nürnberg
  2. tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH, Reutlingen

Beiden Chipsätzen ist die Southbridge "SB600" gemein, die AMD auch weiterhin so nennt. Sie verfügt unter anderem über vier SATA-Ports, HD-Audio und zehn USB-2.0-Anschlüsse. Auf einer eigenen Webseite stellt AMD die noch spärliche Auswahl an Mainboards mit den neu getauften Chipsätzen vor, darunter finden sich aber bereits Größen wie Asus und MSI - diese Hersteller hatten ihre Produkte aber auch schon mit ATI-gelabelten Chipsätzen im Angebot.

Wirklich neu, aber noch ohne wichtige technische Daten vorgestellt, sind dagegen die Modelle 5600+ und 5400+ der X2-Prozessoren für den AM2-Sockel. Sie arbeiten beide mit 2,8 GHz, der 5600+ ist jedoch mit "Dedicated 1 MByte L2-Cache" und der 5400+ mit "Dedicated 512 KByte L2-Cache" ausgestattet - was AMD damit meint, ist noch unklar. Womöglich steckt dahinter nur eine neue Marketing-Bezeichnung als Contra zu Intels "Shared Cache" des Core 2 Duo.

Weitere Angaben, etwa, ob der 5400+ schon der 65-Nanometer-Reihe entspringt, worauf sein L2-Cache hindeuten würde, machte AMD noch nicht - die neuen CPUs fehlen auch in der Liste bei amdcompare.com. Die beiden Prozessoren zu 485,- bzw. 505,- US-Dollar in 1.000er-Stückzahlen wurden der aktuellen Preisliste schlicht obenauf gesetzt, der FX-62 mit ebenfalls 2,8 GHz, aber garantiertem L2-Cache von 1 MByte je Kern für 713,- US-Dollar wirkt nun etwas deplaziert - jedenfalls, wenn man für Übertaktungsexperimente auf seinen frei einstellbaren Multiplikator verzichten kann.

Nachtrag vom 12. Dezember 2006, 15:50 Uhr:

Wie AMD inzwischen herausgefunden hat, stammen die beiden neuen Modelle 5600+ und 5400+ des Athlon64 X2 noch aus der Fertigung mit 90 Nanometern Strukturbreite. Ihre typische Leistungaufnahme (TDP) ist noch nicht bekannt, nach den Werten der bisherigen X2 in 90 Nanometern über 2,6 GHz dürfte sie um 100 Watt liegen.

Auch die verwirrende Angabe vom "Dedicated L2-Cache" hat AMD inzwischen gegenüber Golem.de erklärt. So besitzt der 5400+ 2 x 512 KByte L2-Cache, das Modell 5600+ 2 x 1 MByte L2-Cache - also insgesamt 2 MByte L2-Cache. Damit ist auch die Leistungsabstufung wie bei neueren X2-Prozessoren wieder durch die Größe des Cache gerechtfertigt. Beide neuen Prozessoren sollen erst ab Januar 2007 auch in Europa zu haben sein, ob sie auch als "Boxed"-Variante mit Lüfter und voller Garantie auf den Markt kommen, ist noch nicht abschließend geklärt.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 42,49€
  2. (-80%) 9,99€
  3. (-25%) 6,74€

Purpur Tentakel 15. Dez 2006

Ich sehe du bist bestens informiert! Hahah!!!!! Ich krieg mich nicht mehr ein...

AMD-dude 12. Dez 2006

hehe ich finds lustig, ich stell mir grade so ein paar völlig verwirrte gestalten vor...

CPU Willi 12. Dez 2006

= Alte Müll Devices

Stringel 12. Dez 2006

Klar wären ganz offene Specfs etc. das wunderschönste, aber mir würde es mittlerweile...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Mirage Solo und Camera - Test

Wir haben laut Lenovo "die nächste Generation VR" getestet. Tipp: Sie ist nicht so viel besser als die letzte.

Lenovo Mirage Solo und Camera - Test Video aufrufen
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test: Tolles teures Teil - aber für wen?
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test
Tolles teures Teil - aber für wen?

Der Mac Mini ist ein gutes Gerät, wenngleich der Preis für die Einstiegsvariante von Apple arg hoch angesetzt wurde und mehr Speicher(platz) viel Geld kostet. Für 4K-Videoschnitt eignet sich der Mac Mini nur selten und generell fragen wir uns, wer ihn kaufen soll.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Apple Mac Mini wird grau und schnell
  2. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998): El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau
Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998)
El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau

Golem retro_ Electronic Arts ist berühmt und berüchtigt für jährliche Updates und Neuveröffentlichungen. Was der Publisher aber 1998 für digitale Raser auffuhr, ist in puncto Dramatik bei Verfolgungsjagden bis heute unerreicht.
Von Michael Wieczorek


    Requiem zur Cebit: Es war einmal die beste Messe
    Requiem zur Cebit
    Es war einmal die beste Messe

    Nach 33 Jahren ist Schluss mit der Cebit und das ist mehr als schade. Wir waren dabei, als sie noch nicht nur die größte, sondern auch die beste Messe der Welt war - und haben dann erlebt, wie Trends verschlafen wurden. Ein Nachruf.
    Von Nico Ernst

    1. IT-Messe Die Cebit wird eingestellt

      •  /