T-Mobiles UMTS mit mehr als 50 Prozent Netzabdeckung
T-Mobile zitiert aus den Unterlagen der Bundesnetzagentur, wonach die 50-prozentige Netzabdeckung im UMTS-Netz bereits Mitte 2006 erreicht wurde. Um den Stand der UMTS-Versorgung zuverlässig zu ermitteln, hatte der Prüf- und Messdienst der Bundesnetzagentur in zehn ausgewählten Regionen rund 16 Millionen Messwerte aufgezeichnet. Das UMTS-Netz von T-Mobile erstreckt sich nach Unternehmensangaben auf rund 1.200 Städte und Regionen in Deutschland.
"Wir werden unseren strategischen Ansatz weiterhin konsequent verfolgen, eine leistungsstarke Plattform für das mobile Telefonieren und die mobile Datenkommunikation in Breitbandqualität bereitzustellen" , betont Joachim Horn, Geschäftsführer Technik bei T-Mobile Deutschland. "Unser hochentwickeltes Mobilfunknetz ermöglicht es uns, innovative Mobilfunk-Dienstleistungen für Privat- und Geschäftskunden anzubieten" , erklärte Stefan Homeister, Geschäftsführer Marketing von T-Mobile Deutschland.
Am HSDPA-Ausbau arbeitet T-Mobile bereits und bis Ende 2007 soll die EDGE-Technik breit zur Verfügung stehen, so dass auch Nicht-UMTS-Kunden einen schnelleren mobilen Datenzugriff erhalten. Zudem setzt T-Mobile auch weiterhin auf lokale WLAN-Hotspots etwa an Flughäfen, in Bahnhöfen oder ausgewählten ICE-Zügen.
Zusammen mit Ericsson arbeitet T-Mobile an der Verbesserung der Sprachqualität im Mobilfunknetz, indem die Technik AMR-Breitband eingesetzt wird. Damit wird HiFi-Qualität bei Handy-Telefonaten versprochen. Allerdings wird es noch bis 2008 dauern, bis die Technik zum Einsatz kommt.