Solaris-Update mit Trusted Extensions

Sun veröffentlicht Solaris 10 11/06

Sun hat ein weiteres Update für sein Betriebssystem Solaris 10 veröffentlicht. In der neuen Version Solaris 10 11/06 sind nun auch die Trusted Extensions enthalten, die Sicherheitsfunktionen aus Trusted Solaris in das normale Solaris übertragen. Sun verspricht jedoch eine höhere Flexibilität. Weitere neue Funktionen bekam das Dateisystem ZFS.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die nun integrierten Solaris Trusted Extensions bieten eine optionale Sicherheitsschicht, mit der sich Richtlinien zur Datensicherheit vom Besitz der Daten trennen lassen. Damit ist es unter anderem möglich, strikte Regierungsrichtlinien einzuhalten, wobei Hardware und Anwendungen nicht verändert werden müssen. Die Trusted Extensions bieten damit dieselben Funktionen, wie sie Trusted Solaris enthält, sollen jedoch flexibler sein.

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Das in Solaris 10 enthaltene Dateisystem ZFS bekam einige neue Funktionen wie rekursive Schnappschüsse und Hot-Spare. Zusätzlich gibt es neue Access-Control-List-Funktionen für ZFS, die sich von NFSv4 ableiten. Die Virtualisierungslösung Solaris Zones unterstützt nun Funktionen zur Umbenennung von existierenden Zonen und bietet darüber hinaus die Möglichkeit, Zonen zu verschieben und zu klonen. Weitere Verbesserungen erfuhr die PCI-Express-Unterstützung des Betriebssystems.

Während GNOME-VFS und Nautilus nun auch Access Control Lists unterstützen, ist das Java Desktop System der neue Standard-Desktop in Solaris, der beim ersten Anmelden am System erscheint. Ferner bringt Solaris 10 11/06 "Secure By Default"-Netzwerkprofile mit, die sich bereits bei der Installation aktivieren lassen und die Netzwerkdienste sicherer machen sollen.

Solaris 10 11/06 kann unter sun.com kostenlos heruntergeladen werden. Das Betriebssystem ist in weiten Teilen auch unter Suns Open-Source-Lizenz CDDL als OpenSolaris zu haben.

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