Finanzinvestor könnte Rettung für BenQ-Mobile sein

50-prozentige Chance für Übernahme

Die insolvente Handy-Firma BenQ-Mobile bzw. deren Mitarbeiter können wieder hoffen. Nach einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung sei ein Finanzinvestor am Kauf der Handy-Produktion interessiert. Welcher dies ist, wurde nicht mitgeteilt.

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Der Insolvenzverwalter will dem Bericht zufolge die Belegschaft im Rahmen einer Betriebsversammlung am Montag, dem 11. Dezember, darüber informieren, wie weit die Verhandlungen gekommen sind.

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Das Due-Diligence-Verfahren der Wirtschaftsprüfer sei bereits abgeschlossen, so die FAZ. Die Rettungschance für BenQ Mobile stehe allerdings noch auf der Kippe, so die Zeitung unter Berufung auf nicht näher benannte Unternehmenskreise. Es bestehe eine 50-prozentige Chance, dass der Kauf zustande kommt.

Sollte der Plan des Insolvenzverwalters Prager nicht aufgehen, das Unternehmen künftig als Auftragsfertiger zu positionieren, wäre das Ende nahe. 400 Mitarbeiter sind bereits bei anderen Arbeitgebern untergekommen, für die restlichen 2.600 Beschäftigten steht eine bange Zeit bevor.

Grund für die Schwierigkeiten von BenQ Mobile ist die Einstellung weiterer Finanzhilfen des taiwanischen Mutterkonzerns BenQ im September 2006. Davon sind die Standorte München, Kamp-Lintfort und Bocholt betroffen.

Die Auffanggesellschaft des insolventen Handy-Herstellers BenQ Mobile wird von Siemens bis Ende des Jahres 2007 unterstützt. Die Mitarbeiter sollen währenddessen an andere Siemens-Bereiche vor allem intern vermittelt werden; wer nach Ablauf eines Jahres noch keine Stelle hat, erhält eine Abfindung. Bereits nach der Insolvenz im September 2006 hatte Siemens 35 Millionen Euro zugesichert, um die rund 3.000 Beschäftigten in einer Auffanggesellschaft halten zu können - allerdings nur bis Ende 2006. Dieses Programm soll nun auch im Jahr 2007 fortgeführt werden. Ziel ist es, die Mitarbeiter vor allem Siemens-intern in anderen Bereichen zu beschäftigen, wofür Siemens auch Qualifizierungsmaßnahmen bezahlen will.

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