Spieletest: Medieval 2 - Mittelalterliche Massenschlachten

Neuer Strategietitel glänzt mit grandiosen Gefechten

Spätestens seit dem Erfolg von "Rome" genießt die Spielreihe Total War recht hohes Ansehen im Kreise der Strategie-Freunde. Um beim neuen Titel der Serie trotzdem noch mehr Rücksicht auf die Vorlieben der Käufer zu nehmen, wurden nach Angaben von Publisher Sega weltweit über 30.000 Spieler nach ihren Wünschen befragt. Das Ergebnis heißt nun "Medieval 2" - und nimmt den Spieler mit ins Mittelalter.

Artikel veröffentlicht am ,

Medieval II (Windows-PC)
Medieval II (Windows-PC)
Die Entwickler von Creative Assembly haben sich dabei auf die umfassende Zeitspanne von 1080 bis 1530 konzentriert und zahlreiche Völker und Schauplätze integriert. Zunächst darf mit Engländern, Franzosen, Spaniern oder an der Spitze des Heiligen Römischen Reiches eine wahlweise umfangreiche oder eher kurze Kampagne gespielt werden, im späteren Spielverlauf werden nach und nach neue Völker - und damit verbunden auch weitere Schauplätze - freigeschaltet. Vorab darf allerdings auch erst mal im Tutorial das Wichtigste über die Bedienung des Spiels gelernt werden; eine empfehlenswerte Angelegenheit, da Medieval 2 sehr komplex ausgefallen ist und vor allem Anfänger mit den zahlreichen strategischen Möglichkeiten ohne Hilfestellung schnell überfordert sein dürften.

Inhalt:
  1. Spieletest: Medieval 2 - Mittelalterliche Massenschlachten
  2. Spieletest: Medieval 2 - Mittelalterliche Massenschlachten

Medieval II
Medieval II
Medieval 2 kombiniert die Spielelemente aus zwei Genres und führt so geschickt die besten Elemente aus Strategie und Taktik zusammen. Zu Beginn müssen auf begrenztem Raum eigene Ortschaften auf- und ausgebaut werden; etwa zu großen Städten, die Handel treiben können und auf diversen Wegen Geld in die Staatskasse spülen, oder Festungen, die zwar finanziell nicht so hilfreich, dafür aber nur schwer einzunehmen sind. Die Infrastruktur spielt dabei im Spielverlauf eine immer größere Rolle - wer seiner Bevölkerung nicht genau die Gebäude und Freizeiteinrichtungen vor die Nase setzt, die sie sich wünscht, muss mit Aufständen und unzufriedenen Bürgern rechnen. Gleichzeitig muss die anfangs kümmerliche Armee natürlich so schnell wie möglich wirklich schlagkräftig gemacht werden; Militäranlagen wollen errichtet und neue Einheiten ausgebildet werden, bevor dann Schritt für Schritt die Truppen auf der Karte verschoben werden können.

Sind die Truppen dann so weit verrückt, dass sie auf eine feindliche Armee treffen, wird in den Echtzeit-Kampfmodus umgeschaltet. Allerdings müssen die Angriffe nicht unbedingt selbst befehligt werden - wer will, kann die Gefechte auch automatisch vom Computer ausführen lassen. Zu befriedigenden Ergebnissen führt das aber nur bedingt: Wer nicht wirklich mit deutlich besser ausgebildeten und mächtigeren Einheiten zur Attacke bläst, wird bei diesen Auto-Schlachten nur selten den Sieg davontragen. Die manuelle Schlachtenführung hingegen bringt eher den Erfolg - vorausgesetzt, es wird das nötige taktische Geschick bewiesen. Und die Möglichkeiten hier sind immens: Je nach Art des Kampfes - muss etwa ein Heer ausgehoben oder eine Festung gestürmt werden - will gut überlegt sein, wo Speerträger und Bogenschützen platziert sind, wann die Kavallerie in die Flanke fällt oder wie sich der Marktplatz des Kontrahenten am schnellsten in Beschlag nehmen lässt. Und wie so oft gilt natürlich auch hier: Planloses Anstürmen führt meist direkt ins Verderben, nur kontrolliertes und wohlbedachtes Vorgehen bringt Zählbares hervor.

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Spieletest: Medieval 2 - Mittelalterliche Massenschlachten 
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