Shooter-Hoffnung "Crysis" auf unbestimmte Zeit verschoben
Was Yerli im offiziellen Forum inCrysis(öffnet im neuen Fenster) sagte, erinnert an die "When it's done" -Politik von id Software: "Crytek und EA können noch keinen festen Termin nennen." Über den Spiele-Riesen EA soll Crysis vertrieben werden, der Vorgänger "Far Cry" erschien noch bei Ubisoft.
Man habe sich, so Yerli weiter, ein bisschen Extra-Zeit für die Entwicklung genommen, um die eigenen hochgesteckten Ziele bei der Qualität des Titels zu erreichen. Crysis gilt als einer der am heißesten erwarteten Ego-Shooter und soll bei Grafik und Handlungsfreiheit Maßstäbe setzen. Als eines der ersten Spiele soll es die Möglichkeiten von DirectX 10 voll ausschöpfen. Dennoch, so Cevat Yerli, arbeite man im Moment auch an der Unterstützung für schwächere PC-Hardware. Auch am Multiplayer-Modus von Crysis gibt es noch viel zu tun, gibt der Firmengründer in seinem Forum an. Dabei lege man besonderen Wert auf Möglichkeiten für Modifikationen und Unterstützung für die Community der Computerspieler.
Cevat Yerli hatte in der vorvergangenen Woche in der Sendung Focus TV gedroht, sein Unternehmen würde Deutschland den Rücken kehren, wenn Crysis von einem Verbot von Computerspielen erfasst werden würde. Wie Focus TV in dem Beitrag auch angab, arbeiten derzeit 130 Menschen an Crysis, die Entwicklungskosten sollen 20 Millionen Euro betragen. In seinem aktuellen Forenbeitrag stellte Yerli jedoch keine Verbindung zwischen der Diskussion um so genannte "Killerspiele" und der Verspätung von Crysis her.



