Ryzom - Rettung für Online-Rollenspiel in Sicht

Nevrax berichtet von mehreren Kaufinteressenten

Der insolvente französische Spieleentwickler Nevrax kann sich vorerst weiter um sein Online-Rollenspiel "The Saga of Ryzom" kümmern. Ein französisches Gericht entschied im Rahmen einer Anhörung, dass der Betrieb noch nicht eingestellt wird, sondern so lange weitergeht, bis der Verkauf von Ryzom abgeschlossen ist. Zu den Kaufinteressenten gehört auch die von ehemaligen Ryzom-Mitarbeitern initiierte Free-Ryzom-Kampagne.

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Laut einer kurzen Mitteilung von Nevrax liegen mehrere ernsthafte Kaufangebote für Ryzom vor, so dass das Gericht dem Spielestudio erlaubt hat, weiterzuarbeiten, bis die Übergabe des Online-Rollenspiels an den neuen Eigentümer erfolgt ist. "Die Namen der potenziellen Käufer sind weiterhin geheim, aber wir können Euch zwischen dem 12. und 19. Dezember [2006] voraussichtlich mehr dazu sagen", so die Ryzom-Entwickler an die Fans.

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Zu den Angeboten, die dem Insolvenzverwalter vorgelegt wurden, zählt auch die unter Ryzom.org zu findende Free-Ryzom-Kampagne, deren Initiatoren - darunter auch ehemalige Ryzom-Angestellte - gemeinsam mit möglichst vielen Ryzom-Fans Geld für den Kauf des Quellcodes sowie aller Inhalte und Marken von Ryzom sammeln. Bis dato sind rund 80.000 Euro an Spendenzusagen eingegangen. Ziel ist es, Ryzom quelloffen weiterzuentwickeln und die nötigen Server gemeinschaftlich zu betreiben.

Die teils hitzig geführte Debatte um den Sinn und Nutzen eines freien Ryzom sowie die Glaubwürdigkeit der Kampagne dahinter tobt bereits seit Tagen im offiziellen Ryzom-Forum. So mancher Ryzom-Fan fürchtet, dass ein Ryzom in Spielerhänden zum Herumpfuschen im Code und der Spielbalance führen könnte. Verwirrung stiftet zudem auch der Umstand, dass mal von einem freien, mal von einem Open-Source-Ryzom geredet wird; die Lizenzen und Möglichkeiten bzw. Beschränkungen wären jedoch jeweils andere.

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