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ZVEI will 15 Milliarden Euro für IT-Gesundheitsinfrastruktur

Elektronische Gesundheitskarte soll die Basis bilden. Der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) hat zur eHealth-Konferenz 2006 in Berlin gefordert, in Deutschland eine vernetzte Gesundheitsinfrastruktur aufzubauen. Deren Basis soll die Gesundheitskarte bilden.
/ Andreas Donath
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Hans-Joachim Kamp, Vize-Präsident des ZVEI, befand, dass damit die Qualität der Versorgung gesteigert und Kostensenkungen im Gesundheitswesen möglich wären. Durch den Einsatz von Telemedizin können die fachärztliche Betreuung in strukturschwachen Regionen verbessert und chronisch Kranke zu Hause medizinisch überwacht werden, so Kamp.

Es gebe derzeit allerdings einen Investitionsstau von 15 Milliarden Euro im deutschen Gesundheitswesen. "Nur eine moderne technische Infrastruktur ist aber in der Lage, innovative, IT-basierte Prozesse zu unterstützen" , erklärte Kamp.

Der ZVEI erwartet von einer verbesserten IT-Infrastruktur im Gesundheitssektor weitere Investitionen und einen Innovationsschub in Deutschland. Mit innovativen Lösungen und Konzepten in diesem Bereich könne das Land eine international führende Rolle in der Gesundheitswirtschaft einnehmen.


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