Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Microsoft experimentiert mit Bildungs-Notebook OLPC

One Laptop per Child – SD-Card-Slot speziell für Windows integriert. Microsoft will auf den Bildungs-Notebooks von Nicholas Negropontes Projekt One Laptop per Child (OLPC) Windows laufen lassen, berichtet VNUnet.com. Von Hause aus werden die Geräte mit Linux ausgeliefert, beim Design sei aber bewusst Rücksicht auf Microsofts Betriebssystem genommen worden.
/ Jens Ihlenfeld
74 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Demnach wurden die für den Einsatz in Entwicklungsländern konzipierten Notebooks nur mit einem SD-Card-Slot ausgestattet, damit auch Windows auf den Geräten eingesetzt werden kann. Der integrierte Flash-Speicher sei mit 512 MByte zu knapp für Windows XP, das mindestens 1,5 GByte Speicherplatz benötige, heißt es bei VNUnet.com(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf eine Mitschrift der NetEvents conference in Hongkong am vergangenen Wochenende.

Derzeit sind erste Vorserienmodelle des als 100-Dollar-Laptop angekündigten Gerätes zum Testen verfügbar, das aber rund 140,- US-Dollar kosten wird. Auch Microsoft habe entsprechende Exemplare erhalten und teste den Einsatz von Windows auf dem OLPC. Zunächst werden die Geräte wohl aber mit Red Hat Linux ausgeliefert, zusamen mit Software, die speziell auf die Besonderheiten des Gerätes angepasst ist.


Relevante Themen