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Bittorrent Inc. bekommt mehr Geld

Zweite Finanzierungsrunde absolviert

Das hinter dem Bittorrent-Client und dem gleichnamigen Peer-to-Peer-Übertragunsprotokoll stehende Bittorrent Inc. hat sich in einer zweiten Finanzierungsrunde Investitionen in Höhe von 20 Millionen US-Dollar sichern können. Etwa zeitgleich hatte das von Bittorrent-Erfinder Bram Cohen mitgegründete US-Unternehmen angekündigt, weitere Filmstudios und Fernsehsender als Partner für einen geplanten Download-Shop gewonnen zu haben.

Artikel veröffentlicht am ,

Bittorrent-Erfinder Bram Cohen
Bittorrent-Erfinder Bram Cohen
Die zweite Finanzierungsrunde wurde vom Investor Accel Partners gemeinsam mit dem ursprünglichen Investor DCM angeführt. Mit der Investitionssumme von 20 Millionen US-Dollar soll die Gründung des für Filme, Musik und Spiele gedachten Online-Marktplatzes Bittorrent.com unterstützt und die dahinter stehende Peer-to-Peer-Software-Technik so weit entwickelt werden, dass sie auch andere Website-Betreiber in Lizenz nutzen können.

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Das Bittorrent-Protokoll programmierte Bram Cohen im Jahr 2001, um damit Dateien effizienter übertragen zu können. Der Download erfolgt über mehrere Quellen gleichzeitig; wer etwas herunterlädt, wird gleichzeitig selbst zur Download-Quelle für andere, so dass die Last verteilt und im Idealfall eine höhere Download-Geschwindigkeit erzielt wird. Das Unternehmen Bittorrent wurde im Jahr 2004 von Bram Cohen und Ashwin Navin gegründet. Mittlerweile soll es über 20 Filmstudios und Fernsehsender geben, die ihre Inhalte - geschützt durch das Microsoft-DRM - ab Anfang 2007 über Bittorrent.com verkaufen oder zur Miete bereitstellen wollen.

Die Schwarzkopierer-Szene machte Bittorrent bekannt, mittlerweile wird das Protokoll auch für den Transfer legaler Inhalte verwendet, etwa bei World of Warcraft für die Verbreitung von neuen Patches. Nun versucht das Unternehmen Bittorrent, die Popularität des Bittorrent-Clients und der Bittorrent-Homepage für die Etablierung ihres künftigen Download-Shops zu nutzen. Allerdings gibt es mittlerweile auf Grund des als Open Source freigegebenen Protokolls auch genügend Bittorrent-kompatible Anwendungen, die nicht unbedingt mit den kommerziellen Bittorrent-Plänen konform gehen müssen.

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Suxxess 04. Dez 2006

Da kann man immer noch zufüttern, also ein paar 1 Gb/s Server ins Netz stellen die dann...

Mufftabiet 01. Dez 2006

Wenn diese Knallbacke Ashwin Navin fertig ist ist diese Kohle für nutzlosen Unsinn...


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