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Wettbewerbsschützer untersuchen AMDs Übernahme von ATI (U)

AMD erhält förmliche Vorladung. Wie AMD in einer Pressemitteilung erklärte, hat das Unternehmen vom Justizministerium der USA eine Vorladung erhalten. Es gehe um "mögliche kartellrechtliche Vergehen in Bezug auf Grafikprozessoren und Grafikkarten" , so AMD in einer knappen Pressemitteilung.
/ Nico Ernst
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Wie AMD weiter erklärte(öffnet im neuen Fenster) , folgte die Vorladung auf die am 25. Oktober 2006 abgeschlossene Übernahme des Grafikspezialisten ATI. Welche Vorwürfe die Wettbewerbshüter AMD machen, gab der Chiphersteller noch nicht bekannt, es seien auch noch keine konkreten Punkte vom Justizministerium genannt worden, so AMD. Das Unternehmen sicherte aber zu, mit den Behörden zusammenarbeiten zu wollen.

Mit der Übernahme von ATI hat sich AMD nicht nur einen starken Partner für Chipsätze und Chipsätze mit integrierter Grafik gesichert: Auch Grafikprozessoren für Steckkarten gehören nun zum Angebot vom AMD. Anders als Intel, die sich aus dem Markt für diskrete Grafik längst verabschiedet haben, kann AMD nun die teuersten Einzelbausteine eines High-End-PCs oder einer Grafik-Workstation aus einer Hand anbieten.

Nachtrag vom 1. Dezember 2006, 15:30 Uhr:

Wie kurz nach AMD auch Nvidia bekannt gab(öffnet im neuen Fenster) , wurde der ATI-Konkurrent ebenfalls vorgeladen. Genaue Gründe dafür nannte auch Nvidia nicht, verwendete sogar die oben zitierten möglichen kartellrechtlichen Vergehen im selben Wortlaut wie AMD. Ob sich daraus schliessen lässt, dass es eher um vergangene Absprachen im Grafikmarkt und nicht um AMDs ATI-Übernahme, ist noch nicht abzusehen.


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