OpenBC droht Rechtsstreit
Wie die Financial Times Deutschland(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf Gierschs Anwalt Sebastian Eble berichtet, will Giersch ein gemeinsames Projekt mit OpenBC per Handschlag beschlossen haben. Giersch habe seine Pflichten erfüllt, OpenBC nicht, wird der Anwalt zitiert.
Giersch hat mit OpenBC vereinbart, eine Premiumgruppe für deren Plattform "Xing" zu erstellen. OpenBC erklärte gegenüber der Zeitung aber, "man habe die nicht vertraglich fixierte Vereinbarung mit Giersch aber schon im Juni 2006 vorsorglich gekündigt." Giersch-Anwalt Eble bereite derzeit eine Klage gegen OpenBC vor.
Derweil meldet OpenBC per Ad-hoc-Mitteilung den Vertragsschluss mit einem der 50 größten US-Unternehmen über die Einrichtung und den Betrieb einer Premium-Gruppe für dessen Alumni- und Mitarbeiter-Netzwerk. Das Unternehmen sei demnach berechtigt, über einen Zeitraum von zunächst drei Jahren eine Anzahl Premium-Mitgliedschaften nach eigenem Ermessen zu vergeben sowie weitere Ein-Jahres-Premium-Mitgliedschaften zu einem vergünstigten Paketpreis zu erwerben. OpenBC erhält dafür eine einmalige Vergütung für die Einrichtung der Premium-Gruppe auf der Plattform Xing sowie eine jährliche Gebühr für deren Betrieb und die dazugehörigen Serviceleistungen.