Abo
  • Services:

Urheberrecht: Wissenschaftsschranken und Privatkopie

Elektronische Leseplätze und Kopienversand

Ein weiterer Vorschlag im Zweiten Korb besteht darin, bestimmten öffentlichen Institutionen (vor allem den Bibliotheken) zu erlauben, elektronische Leseplätze einzurichten und dabei, auch ohne Erlaubnis der Urheber, geschützte Werke zur Verfügung zu stellen. Aller Voraussicht nach stellt sich der Gesetzgeber dabei jedoch eine Beschränkung auf die im jeweiligen Bestand befindlichen Werke vor. Ein weiterer zentraler Aspekt des zweiten Korbes liegt darin, ob und unter welchen Umständen Bibliotheken Kopien aus Büchern oder von Zeitschriftenartikeln elektronisch versenden dürfen.

Stellenmarkt
  1. BASF SE, Ludwigshafen
  2. WMF Group GmbH, Geislingen an der Steige

Hilty vertrat zu beiden Aspekten die Ansicht, dass solche Maßnahmen schon heute nicht mehr zeitgemäß seien und die zu diesem Zweck einzuführenden Freiheiten nur eine Notlösung darstellten. So spiele der Versand von Kopien in der Wissenschaft kaum mehr eine Rolle. Vielmehr greifen Wissenschaftler vermehrt auf einfacher zugängliche Online-Archive und Sammlungen zurück. Elektronische Leseterminals seien ebenfalls nicht mehr zeitgemäß - es würden neue Geschäftsmodelle der Verlage benötigt, in deren Rahmen wissenschaftliche Publikationen online zugänglich gemacht werden könnten. Der Sachverständige plädierte jedoch trotzdem für die Aufnahme einer Schranke in die Novelle, da sie einen Schritt in die richtige Richtung darstelle. Im Gesetzesentwurf ist dazu vorgesehen, dass öffentliche Bibliotheken, Museen und Archive die Möglichkeit haben sollen, elektronische Leseplätze einzurichten.

Hilty forderte darüber hinaus, dass alle Bildungseinrichtungen davon profitieren und die Liste der berechtigten Einrichtungen erweitert werden solle. Dafür, dass die Werke an elektronischen Terminals zugänglich gemacht würden, soll an die Verlage eine angemessene Vergütung entrichtet werden, die Verwertungsgesellschaften geltend machen sollen.

 Urheberrecht: Wissenschaftsschranken und PrivatkopieUrheberrecht: Wissenschaftsschranken und Privatkopie 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Moses 03. Dez 2006

LAND in Sicht!!!! .... im meer verblödeter politiker.... Mal im Ernst... Schauts es euch...

Anonymer Nutzer 30. Nov 2006

Ok, diese Naturgesetzpartei mit ihren hoppelnden "Yogischen Fliegern" macht auch mich...

Anonymer Nutzer 30. Nov 2006

Viva la Revolucion ! Nein, ganz neue Idee für den dritten Korb der...

Anonymer Nutzer 30. Nov 2006

"Dem schloss sich Rechtswissenschaftler Schack mit der Bemerkung an, dass man schließlich...

Reisebüro 30. Nov 2006

Für sparsame Bürger ist es durchaus angemessen, Produkte, die zuviel Gängelei mit sich...


Folgen Sie uns
       


Razer-Nommo-Chroma-Boxen - Test

Haartrockner oder doch Lautsprecher? Wir testen Razers Nommo-Chroma-Boxen und tendieren zu Ersterem.

Razer-Nommo-Chroma-Boxen - Test Video aufrufen
Underworld Ascendant angespielt: Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge
Underworld Ascendant angespielt
Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge

Wir sollen unser Können aus dem bahnbrechenden Ultima Underworld verlernen: Beim Anspielen des Nachfolgers Underworld Ascendant hat Golem.de absichtlich ein kaputtes Schwert bekommen - und trotzdem Spaß.
Von Peter Steinlechner

  1. Otherside Entertainment Underworld Ascendant soll mehr Licht ins Dunkle bringen

Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
Datenverkauf bei Kommunen
Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

  1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
  2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
  3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

Digitalfotografie: Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher
Digitalfotografie
Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher

War der Anhänger wirklich so groß wie der Ring? Versucht da gerade einer, die Versicherung zu betuppen? Wenn Omas Erbstück geklaut wurde, muss die Versicherung wohl dem Digitalfoto des Geschädigten glauben. Oder sie engagiert einen Bildforensiker, der das Foto darauf untersucht, ob es bearbeitet wurde.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. iOS und Android Google lanciert drei experimentelle Foto-Apps
  2. Aufstecksucher für TL2 Entwarnung bei Leica

    •  /