DBD plant bundesweites WiMAX-Angebot
Investitionsmittel im dreistelligen Millionenbereich verfügbar. DBD (Deutsche Breitband Dienste) will bundesweit drahtlose Breitbandanschlüsse per WiMAX anbieten und hat sich um die entsprechenden Frequenzen bei der Bundesnetzagentur beworben. Insgesamt haben sich sechs Unternehmen um die Frequenzen im Bereich 3.400 MHz bis 3.600 MHz beworben, die von der Bundesnetzagentur noch in diesem Jahr versteigert werden. Drei Unternehmen planen ein bundesweites Angebot.
DBD betreibt bereits mehr als 30 regionale WiMAX-Netze und zählt unter anderem WiMAX-Unterstützer Intel zu seinen Investoren. Die Ersteigerung der zusätzlichen Frequenzen soll die Grundlage für die geplante Expansion der drahtlosen und breitbandigen Internetzugänge ab 2007 darstellen. In wenigen Jahren will der Heidelberger Anbieter eine praktisch flächendeckende Alternative zu DSL und Kabel in Deutschland aufbauen.
Dazu hat DBD in den letzten zwölf Monaten Finanzierungsmittel in dreistelliger Millionenhöhe bei deutschen und internationalen Investoren gesichert. Neben Intel zählen die Banken Merril Lynch und M.M. Warburg zu den Investoren.