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Festplatten-Handy von Samsung kommt nicht nach Deutschland

Samsung SGH-i310 mit 8 GByte Speicher leidet unter mangelnder Nachfrage. Das Samsung SGH-i310 kommt nicht nach Deutschland. Das Windows-Mobile-Smartphone mit einer eingebauten 8-GByte-Festplatte und 2-Megapixel-Kamera, das auf der CeBIT 2006 vorgestellt wurde, sollte eigentlich in der 2. Hälfte 2006 zu haben sein. Die Markteinführung wurde mehrmals verschoben und nun kommt das Festplatten-Smartphone überhaupt nicht mehr auf den deutschen Markt.
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Kunden, die ein Mobiltelefon mit Festplatte wollen, müssen sich daher mit dem SGH-i300, dem Vorgängermodell mit einer 3-GByte-Festplatte, begnügen oder auf das Sony Ericsson W950i mit 4 GByte bzw. das Nokia N91 mit 8 GByte zurückgreifen. Der Trend geht jedoch eher zu Handy plus Speicherkarten mit ein oder mehreren GByte Fassungsvermögen.

Bereits das SGH-i300 mit Festplatte hat sich nicht so gut verkauft wie erwartet, sagte Alexander Avramidis, Leider Produktmarketing bei Samsung Telecom Division bei Samsung gegenüber Golem.de. Zu groß seien die Bedenken der Kunden gegenüber einer empfindlichen Festplatte in einem Gerät, das in aller Regel viel geschüttelt wird und gelegentlich herunterfällt.

Flash-Speicherkarten, deren Fassungsvermögen weiter steigen, sind dagegen mit sehr viel weniger Risiko behaftet, da sie zum einen nicht so empfindlich auf Stöße reagieren und zum anderen leichter auszutauschen sind. Während beim Festplattenhandy im Falle eines Falles das ganze Handy verloren ist, bedeutet eine defekte Speicherkarte eine sehr viel günstigere Investition in eine neue Karte, das Mobiltelefon bleibt jedoch erhalten.


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