Abo
  • Services:

AllofMP3: Russland will Dienst mit neuem Gesetz unterbinden

Handelsabkommen zwischen Russland und USA soll Urheberrecht besser schützen

In der vergangenen Woche trat Russland der Welt-Handelsorganisation WTO im Rahmen des Gipfeltreffens des Asien-Pazifik-Forums (APEC) bei. Dabei wurde mit der US-Handelsbeauftragten Susan Schwab ein Abkommen unterzeichnet, in dem der umstrittene Dienst "AllofMP3.com" ausdrücklich erwähnt wird: Russland soll seine Gesetze ändern, um den Dienst einstellen lassen zu können.

Artikel veröffentlicht am ,

Das Abkommen (PDF) sieht wechselseitige Verpflichtungen vor, wörtlich heißt es dort: "Die Vereinigten Staaten und Russland stimmen in der Absicht überein, Webseiten zu schließen, die den illegalen Vertrieb von Musik und anderen urheberrechtlich geschützten Werken erlauben. Das Abkommen erwähnt die in Russland ansässige Webseite allofmp3.com als ein Beispiel einer solchen Webseite."

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Abstatt
  2. Bosch Gruppe, Weilimdorf

Konkret soll die russische Regierung dem Dokument zufolge bis zum 1. Juni 2007 ein Gesetz erlassen, das es verbietet, urheberrechtlich geschützte Werke zu vertreiben, ohne dass die Inhaber der Rechte zugestimmt hätten. Genau dies wirft die Musikindustrie AllofMP3 seit über zwei Jahren vor. Das Unternehmen hatte sich stets darauf berufen, nach russischem Recht legal zu handeln und auch einen Teil seiner Einnahmen an die russische Verwertungsgesellschaft "ROMS" abzuführen. Die westlichen Plattenfirmen hatten dies aber nie anerkannt.

AllofMP3 sah sich dabei auch bereits Ermittlungen von russischen Staatsanwälten ausgesetzt und wurde auch im Ausland mit Klagen überzogen. Dennoch existiert der Dienst bis heute. Zuletzt hatten Visa und Mastercard sich geweigert, für AllofMP3 Zahlungen abzuwickeln.

Neben Einschränkungen für den Online-Vertrieb von Musik hat sich Russland mit dem Abkommen auch verpflichtet, die Fälschung von optischen Medien verstärkt zu bekämpfen. Die Vereinbarung erwähnt dabei auch, dass Russland Mietverträge für ehemals militärische Anlangen zur Medien-Vervielfältigung kündigen soll, wenn diese Produktionsstätten für Fälschungen oder Schwarzkopien eingesetzt werden. AllofMP3.com ist jedoch das einzige Unternehmen, das namentlich in dem Abkommen genannt wird.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 119,98€ (Release 04.10.)
  2. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)
  3. 309€ + Versand mit Gutschein: RYZEN20 (Bestpreis!)

Markus_28 18. Jan 2008

Der Unterschied ist, soweit ich mich informiert habe, folgender: allofmp3 hat (basierend...

Putin = H1tler 04. Nov 2007

braucht Russland für soetwas Gesetze? Russland ist schliesslich in Wirklichkeit eine...

sordi 30. Nov 2006

den (sofortigen) WTO-beitritt

Nixda 29. Nov 2006

viel deutlicher kann man nicht machen, wer die Welt regiert oder? [ ] die Bürger [ ] die...

HannsG 29. Nov 2006

Ich dachte, bei denen wird das ohne Gesetz geregelt


Folgen Sie uns
       


Shadow of the Tomb Raider - Golem.de live Teil 2

In Teil 2 des Livestreams zu Shadow of the Tomb Raider finden wir lustige Grafikfehler und der Chat trinkt zu viel Bier, kann Michael aber trotzdem bei einigen Rätseln helfen.

Shadow of the Tomb Raider - Golem.de live Teil 2 Video aufrufen
Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


    iOS 12 im Test: Auch Apple will es Nutzern leichter machen
    iOS 12 im Test
    Auch Apple will es Nutzern leichter machen

    Apple setzt mit iOS 12 weniger auf aufsehenerregende Funktionen als auf viele kleine Verbesserungen für den Alltag. Das erinnert an Google und Android 9, was nicht zwingend schlecht ist.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Apple iOS 12.1 verrät neues iPad Pro
    2. Apple Siri-Kurzbefehle-App für iOS 12 verfügbar

    Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
    Lenovo Thinkpad T480s im Test
    Das trotzdem beste Business-Notebook

    Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
    Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
    2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
    3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

      •  /