USA: Nintendo sehr zufrieden mit Wii-Einführung
Zusammen mit den Nintendo-eigenen Spielen und dem Zubehör ist Wii laut Hersteller in Nordamerika ein 190-Millionen-US-Dollar-Geschäft geworden. Dazu kommen dann noch die Spiele von anderen Publishern. Wie üblich bei einer Konsoleneinführung ist auch bei Wii die Nachfrage höher als die ersten Lieferungen abdecken könnten.
Da Sony Computer Entertainment seine erste PlayStation-3-Lieferung auf Grund von Produktionsengpässen bei LEDs für die verbauten Blu-ray-Laufwerke mehrmals beschränken musste, sieht sich Nintendo im Vorteil. Im Vergleich dazu habe Nintendo ein Vielfaches der Hardware-Stückzahlen an die nordamerikanischen Händler liefern können und sei trotzdem ausverkauft, so Nintendos US-Chef Reggie Fils-Aime, der allerdings den Namen des Konkurrenten mit "das andere Unternehmen" umschrieb.
Allerdings ist der Gamecube-Nachfolger auch nicht annähernd so vollgestopft mit leistungsfähiger Hardware und damit weniger problematisch zu produzieren. Zudem ist die Hardware deutlich billiger – wenn man einmal davon absieht, dass für den von Nintendo stark beworbenen Mehrspieler-Spaß noch einiges an zusätzlichen Controllern vonnöten ist und der Wii-Preis damit schnell in Richtung PlayStation 3 ohne Zubehör wandert.
Auch bei den Wii-Spielen kann Nintendo gute Verkaufszahlen vermelden: "The Legend of Zelda: Twilight Princess" wurde über 454.000-mal in Nordamerika verkauft. Über 75 Prozent aller Wii-Käufer haben demnach auch zu Zelda gegriffen. Nintendo zufolge haben sich auch die anderen Publisher sehr zufrieden mit der Wii-Einführung gezeigt.
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