YouTube kommt aufs Handy

Abo kostet 15 US-Dollar im Monat

Google und der amerikanische Mobilfunker Verizon haben ein Abkommen geschmiedet, das Videos von YouTube aufs Handy bringen soll. Dies berichtet das Wall Street Journal. Für einen begrenzten Zeitraum haben Verizon und Vodafone die exklusiven Nutzungsrechte für die Übertragung der vorwiegend privaten Filmchen bekommen. Doch bereits heute gibt es Software, mit der Videofans die laufenden Bilder auf ihrem Smartphone anschauen können.

Artikel veröffentlicht am , yg

Jetzt ist es also definitiv. Ab Anfang Dezember sollen ausgewählte Videos bei Verizon für den mobilen Zugang per Handy bereitstehen. Wer sich die Clips aufs Handy ziehen will, muss ein entsprechendes Abonnement für 15,- US-Dollar pro Monat oder 3,- US-Dollar pro Tag abschließen. Weitere kleine Einschränkung: Die Filme laufen nicht auf jedem Mobiltelefon.

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Ferner sollen nicht alle auf YouTube verfügbaren Filme zum Download bereitstehen, sondern nur ausgewählte Clips. Die Vorauswahl durch Verizon soll vor allem garantieren, dass Videos gezeigt werden, die sich auch für die kleinen Displays eignen und eine möglichst hohe Qualität aufweisen.

Über die finanziellen Details schweigen sich die beiden Vertragspartner aus. Auch darüber, ob die mit den großen Musiklabels und Medienfirmen Universal, Warner Music, CBS oder Sony BMG abgeschlossenen Verträge die Rechte für die Übertragung auf den Mobilbereich abdecken, wollten die Parteien keine Angaben machen.

Auf lange Sicht wird YouTube versuchen, auch andere große Netzbetreiber wie Cingular Wireless, Sprint Nextel oder T-Mobile USA mit ins Boot zu holen. Doch noch hielt sich Steve Chen, CTO und Mitbegründer von YouTube, bedeckt. Im Laufe des nächsten Jahres soll es weitere Partnerschaften und neue Funktionen speziell für Handynutzer geben, so das Wall Street Journal.

Auf Grund des Erfolges von YouTube ist es verständlich, dass sich die Netzbetreiber ein Stück des Kuchens abschneiden wollen. Dennoch sind die Nutzer nicht unbedingt auf die Mobilfunker angewiesen. Softwarefirmen wie beispielsweise Kinoma aus Kalifornien haben für Palm eine Software entwickelt, mit der die Smartphone-Besitzer YouTube-Videos streamen können. Und Orb Networks hält eine Lösung bereit, mit der die Nutzer Videos markieren und später anschauen können.

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omfglol!!! 03. Mär 2007

Doch, es gibt bspw. Windows Mobile oder Symbian Smartphones, die einen meist in den...

-horn- 28. Nov 2006

moien, wie sieht das mit videos aus, die von privatleuten eingestellt werden? kriegen die...

Der nötige Ernst 28. Nov 2006

Es scheint jedoch Millionen beschränkter Dauerkonsumenten zu geben, die einfach alles...



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