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Klage wegen Unregelmäßigkeiten bei Premiere-Kündigungen

Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Betrugs. Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart Ermittlungen gegen den Bezahlsender Premiere wegen Betrugsverdachts bei der Behandlung von Abo-Kündigungen aufgenommen. Hintergrund ist eine Sammelklage der Verbraucherzentrale Hamburg. Wer den Abo-Vertrag kündigt, muss die Smartcard zurücksenden. Premiere behauptete nach Angaben der Verbraucherschützer besonders häufig, dass die zurückgeschickten Karten nicht angekommen seien und fordere Schadensersatz.
/ Andreas Donath
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Die betroffenen Kunden schwören nach Angaben der Verbraucherschützer Stein und Bein, die Karte ordnungsgemäß zurückgesandt zu haben. Der Schadensersatz, den Premiere fordert, liegt bei 35,- Euro – durch Mahngebühren durch ein Inkasso-Büro kämen ca. 75-, Euro zusammen.

Die Verbraucherzentrale Hamburg verdächtigt Premiere, in einigen Fällen nicht die Wahrheit zu sagen und bittet um weitere Fallmeldungen. Auch die Verbraucherzentrale Niedersachsen berichtet laut der Zeitung von Kunden, die Probleme mit ihrem Sonderkündigungsrecht haben.

Nach dem Verlust der Übertragungsrechte für die Fußball-Bundesliga seien 500.000 Kunden verloren gegangen, so die Süddeutsche. Die Post teilte Spiegel Online mit, dass es nicht möglich sei, dass so viele Briefe ihren Empfänger nicht erreichen. Premiere empfiehlt, die Smartcard per Einschreiben und Rückschein zurückzugeben.


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