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Killerspiele? Keine Gefahr für die innere Sicherheit

Berichte, dass seitens Bayerns bereits eine entsprechende Gesetzesvorlage an den Bundesrat in Berlin gegangen sei, konnte ein Sprecher des bayerischen Innenministeriums zwar nicht bestätigen, wies jedoch auf Niedersachsen hin, das ähnliche Bestrebungen hätte. Mehrere Landesregierungen haben sich laut Beckstein für Verbote ausgesprochen.

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Becksteins populistische Aussage, dass die Herstellung und Verbreitung von "Killerspielen" künftig so hart wie Kinderpornografie bestraft werden müsse, wurde gegenüber Golem.de von einem Ministeriumssprecher relativiert - es sei dabei nur ein Anheben das Strafmaßes gemeint gewesen, nicht jedoch eine Gleichstellung jedweder Art. Wie bei Pornografie werde es auch bei Computerspielen nicht immer einfach sein, zu entscheiden, was jugendgefährdend ist und was nicht.

Becksteins "Vergleich" stieß auch bei der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen unangenehm auf: "Killerspiele 'in einer Größenordnung von Kinderpornografie einzuordnen', wie es Beckstein fordert, zeugt von purem Aktionismus und Populismus. Hier geht es um komplexe Probleme, bei denen einfach scheinende Lösungen keine Abhilfe schaffen. Der reflexartige Ruf nach einfachen und schnellen Lösungen ist weder zielführend noch nachhaltig", meinten die medienpolitische Sprecherin Grietje Bettin und der jugend- und hochschulpolitische Sprecher Kai Gehring.

Auch der schnelle Ruf nach Verboten gefällt den beiden nicht: "Verbote zu fordern, erscheint bestechend einfach. Wer das tut, muss sich aber auch fragen, was solche im Zeitalter des freien Zugangs über das Internet überhaupt bringen. Weiterhin gibt es keinen wissenschaftlichen Nachweis für einen direkten Zusammenhang zwischen Gewaltbereitschaft und Killerspielen", so Bettin und Gehring in einer Stellungnahme.

Obwohl es in der Öffentlichkeit dank der Berichterstattung der Medien anders aussehe, sind Verbote von bestimmten Computerspielen laut bayerischem Innenministerium jedoch nicht die einzige Maßnahme, um eine Gewaltbereitschaft in Deutschland zu senken. Man sei nicht so naiv zu glauben, dass Gewalttaten zusammen mit gewaltverherrlichenden Spielen verschwinden würden. Dennoch könnten labile Individuen damit geschützt werden. Weitere - gesellschaftliche - Probleme seien etwa der fehlende Familienzusammenhalt und die fehlende elterliche Erziehung.

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Armadon 30. Apr 2009

Ich glaube weniger das spiele sogenannte "Killerspiele" die Ursache sind im endefeckt...

Silixes 02. Jul 2007

HansiHansenHans unbedingt lesen, neue vorläufige Richtlinien! von wegen Killerspiele und...

Maikel 03. Feb 2007

Alles wollen sie einem verbieten! Lasst euch nicht annerven, macht eine klare Ansage mit...

BlackBaron 10. Jan 2007

Ich weiß nicht ob einige wenige wissen was sie hier schreiben? Killerspiele leisten einen...


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