Abo
  • Services:

Emsdetten: Entwickler, Vertriebe und Spieler wehren sich (U)

Dabei weisen die Verbände die Anfeindungen aber nicht einfach zurück, sie bieten auch Hilfestellung bei einer gesellschaftlichen Bewertung von Spielen an: "Auch unterstützen die genannten Vertreter des deutschen E-Sports die Klärung von Genre- und Wirkungsfragen und bieten an, mit den entsprechenden politischen und wissenschaftlichen Gremien in den Dialog zu treten", sagt der ESB.

Stellenmarkt
  1. Atlastitan, Bremen
  2. Dataport, Hamburg

Die nun völlig haltlose Debatte um "Killerspiele", Verbote und die geringe Kompetenz bei Politikern und Medien beim Thema Spiele kritisiert inzwischen auch die Spielepresse. So wirft Christian Schmidt, leitender Redakteur bei GameStar, allen Beteiligten in einem Kommentar "Versagen auf ganzer Linie" vor. Schmidt kritisiert in seinem Beitrag auch "die Lobby der Spielehersteller, weil sie es seit Jahren nicht schafft, das Gesellschaftsbild von Computerspielen positiv zu prägen, und weil sie zu konzertiertem Krisenmanagement nicht in der Lage ist." Seinen Kommentar schließt der GameStar-Redakteur mit einem Zitat des SPD-Innenexperten Dieter Wiefelspütz, der in den Tagesthemen auf die Hilflosigkeit der Debatte hinwies. "Man kann es nicht besser zusammenfassen", so Schmidt.


Update vom 23. November 2006, 14:00 Uhr:

Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert an Schulen und Freizeiteinrichtungen mehr Psychologen, Sozialarbeiter, aber auch Medienpädagogen einzusetzen, die einen kompetenten Umgang mit Medien und deren Inhalten unterstützen und fördern. Kinder und Jugendliche dürfen mit ihren Sorgen und Ängsten nicht alleine gelassen werden und brauchen reale und schnell erreichbare Ansprechpartner, heißt es in einer Presseerklärung.

Die Diskussionen um Emsdetten zeigten, dass eine Erklärung nicht in einer monokausalen Ursache-Wirkung durch das Rezipieren von Gewalt-Computerspielen zu finden ist. Spiele wie "Counter-Strike" oder "Doom" lassen die Nutzer nicht allein zu einem Täter werden, so das Deutsche Kinderhilfswerk. Vielmehr müsse es darum gehen, "die im Abschiedsbrief von Sebastian B. selbst angesprochenen Themen wie soziale Isolation, Leistungsdruck, Markenwahn, Schulversagen oder Zukunftsangst ernst zu nehmen und als Probleme für Jugendliche zu begreifen", sagt Dr. Heide-Rose Brückner, die Bundesgeschäftsführerin des Deutschen Kinderhilfswerkes. Ein Verbot von Killerspielen gehe an einer Lösung des Problems vorbei.

 Emsdetten: Entwickler, Vertriebe und Spieler wehren sich (U)
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. 4,99€
  3. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)

adlerweb2 19. Apr 2007

Und Schach ist nur ein Alibi um den Regenwald zu zerstören. Nur weil Politiker es...

Yvan Boerers 19. Apr 2007

Man sollte Killerspiele sofort verbieten und solchen "Menschen" beim Selbstmord helfen...

xxxxxxxx 19. Apr 2007

ist dir das nicht peinlich? :D

Yvan Boerers 19. Apr 2007

Genau deswegen fordert Schünemann ja auch zurecht, dass Killerspiele verboten werden...

Yvan Boerers 19. Apr 2007

Wessen einziges Hobby es ist, menschenverachtende brutale Spiele zu spielen hat definitiv...


Folgen Sie uns
       


Far Cry 5 - Fazit

Im Fazit zu Far Cry 5 zeigen wir dumme Gegner, schöne Grafik und erklären, wie Ubisoft erneut viel Potenzial verschenkt.

Far Cry 5 - Fazit Video aufrufen
Thermalright ARO-M14 ausprobiert: Der den Ryzen kühlt
Thermalright ARO-M14 ausprobiert
Der den Ryzen kühlt

Mit dem ARO-M14 bringt Thermalright eine Ryzen-Version des populären HR-02 Macho Rev B. Der in zwei Farben erhältliche CPU-Kühler leistet viel und ist leise, zudem hat Thermalright die Montage etwas verbessert.
Ein Hands on von Marc Sauter


    God of War im Test: Der Super Nanny
    God of War im Test
    Der Super Nanny

    Ein Kriegsgott als Erziehungsberechtigter: Das neue God of War macht nahezu alles anders als seine Vorgänger. Neben Action bietet das nur für die Playstation 4 erhältliche Spiel eine wunderbar erzählte Handlung um Kratos und seinen Sohn Atreus.
    Von Peter Steinlechner

    1. God of War Papa Kratos kämpft ab April 2018

    Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
    Datenverkauf bei Kommunen
    Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

    Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
    Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

    1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
    2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
    3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

      •  /