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Emsdetten: Entwickler, Vertriebe und Spieler wehren sich (U)

Der BIU stellt außerdem klar, dass die Berichterstattung über den Amoklauf von Emsdetten und die bisherigen Kontrollmechanismen des Jugendschutzes zahlreiche Fehler enthalten: "Die aktuelle Gesetzeslage verbietet schon heute die Verbreitung von 'Gewalt verherrlichenden' Computer- und Videospielen auf der Grundlage des Strafgesetzbuches." Der Begriff "Gewalt verherrlichend" war für Computerspiele mit Gewaltinhalten häufig in den Medien genannt worden. Auch, dass es sich bei der nun ebenfalls umstrittenen USK um eine, wie häufig berichtet, "Selbstkontrolle der Industrie" handeln würde, ist nicht richtig, wie der BIU klarstellt: "Die Alterskennzeichnung von Spielen für Kinder und Jugendliche erfolgt nicht durch eine Selbstkontrollinstitution der Industrie, sondern durch die Obersten Landesjugendbehörden der Länder. Von den Obersten Landesjugendbehörden nicht gekennzeichnete Spiele können jederzeit von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien indiziert werden. Deutschland verfügt damit über das engmaschigste Netz im Jugendmedienschutz.

Auch Game, der Verband der Entwickler, hält das gegenwärtige System für voll ausreichend: "Wir brauchen in Deutschland keine strengeren 'Verbote', bestehende Verbote müssen besser überwacht werden." Die Spieleprogrammierer wenden sich auch gegen eine Ausgrenzung von Computerspielern: "Computerspieler sind keine Randgruppe. Gespielt wird in jeder Bevölkerungsgruppe. Computerspiele begeistern das sechsjährige Mädchen ebenso wie den 40-jährigen Politiker, die Sekretärin oder einen 70 Jahre alten Rentner", stellt Game fest.

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Auch der Verband derjenigen Nutzer, die ihr Hobby des wettbewerbsorientierten Spielens zum Sport erklärt haben, weist darauf hin, dass Computerspiele längst ein Massenphänomen sind. Der ESB stellt im Namen seiner Mitglieder auch die Integrationskraft des E-Sports heraus: "Gemeinsam vertreten die Organisationen die Interessen von über einer Million deutscher Computerspieler, die ihr Hobby E-Sport (elektronischer Sport) gemeinschaftlich betreiben. E-Sport ist eine Trendsportart, die Menschen auf der ganzen Welt fasziniert und verbindet."

Dass die Debatte um "Killerspiele" nun so hochkocht, lenkt laut BIU von den eigentlichen Problemen ab: "Wir appellieren an die Medien und die Politik, den Blick auf die eigentlichen Tatumstände nicht durch eine unsachliche Debatte über ein Verbot von 'Killerspielen' zu verstellen." Der Verband Game schlägt stattdessen vor: "Öffentliche Gelder müssen wieder verstärkt in die Unterstützung unserer sozialen Systeme fließen und nicht in den Aufbau von strengeren Zensurbehörden oder von kriminalistischen Instituten, die sich nur mit den Symptomen und nicht mit den Ursachen beschäftigen."

 Emsdetten: Entwickler, Vertriebe und Spieler wehren sich (U)Emsdetten: Entwickler, Vertriebe und Spieler wehren sich (U) 

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adlerweb2 19. Apr 2007

Und Schach ist nur ein Alibi um den Regenwald zu zerstören. Nur weil Politiker es...

Yvan Boerers 19. Apr 2007

Man sollte Killerspiele sofort verbieten und solchen "Menschen" beim Selbstmord helfen...

xxxxxxxx 19. Apr 2007

ist dir das nicht peinlich? :D

Yvan Boerers 19. Apr 2007

Genau deswegen fordert Schünemann ja auch zurecht, dass Killerspiele verboten werden...

Yvan Boerers 19. Apr 2007

Wessen einziges Hobby es ist, menschenverachtende brutale Spiele zu spielen hat definitiv...


GreenSmilies.com / 23. Nov 2006

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