Abo
  • Services:

PhysX: Entwickler verzweifelt gesucht - SDK wird kostenlos

ATI, Nvidia und Havok als starke Konkurrenz

Um seine eigene Physik-Engine PhysX und damit auch PhysX-Steckkarten für PCs interessanter zu machen, bietet Ageia nun eine kostenlose Lizenz für Entwickler. Damit soll nun für jedes kommerzielle und nichtkommerzielle PC-Software-Projekt die Nutzung des PhysX SDK kostenlos werden, Gleiches gilt für das Beipacken der nötigen Software-Bibliotheken.

Artikel veröffentlicht am ,

Mit der neuen Lizenz soll nun jeder Entwickler auf PhysX setzen können, kostenlos allerdings nur in Form der kompilierten Bibliotheken - und mit Hinweis auf die Nutzungsbedingungen im eigenen Installationsprogramm. Wer die Physik-Engine stärker auf seine Bedürfnisse anpassen will, als es mit dem PhysX SDK möglich ist, für Spielekonsolen entwickelt und mehr Support während der Entwicklung benötigt, muss mit Ageia gesonderte, kostenpflichtige Vereinbarungen treffen.

Stellenmarkt
  1. Walter AG, Tübingen
  2. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Schweinfurt

Der Schachzug kommt nicht von ungefähr: Hersteller wie ATI und Nvidia werden in Zukunft ebenfalls eine Physik-Beschleunigung in ihren auf bestimmte Berechnungen spezialisierten Grafikchips anbieten. Entweder werden zusätzlich eingesteckte Grafikkarten genutzt, um ausschließlich Physik-Berechnungen zu erledigen, was sowohl ATI mit Crossfire als auch Nvidia mit SLI unterstützen, oder die Grafikkarte kümmert sich neben Grafikberechnungen gleichzeitig um die Physiksimulation - wie etwa bei der neuen GeForce-8-Serie mit ihrer vereinheitlichten Shader-Architektur ("Unified Shader").

Grafikkarten zur Physik-Simulation wird Platzhirsch Havok nutzen, entsprechende Kooperationen mit ATI und Nvidia wurden bereits angekündigt. Da Havok trotz Bemühungen Ageias nicht die PhysX-Hardware unterstützt, Ageia bisher selbst keine Zusammenarbeit mit ATI und Nvidia ankündigte und eine DirectX-API zur Physikbeschleunigung noch fehlt, muss das kleine Unternehmen also selbst versuchen, das Interesse für die eigene Plattform zu steigern. Ob die kostenlose PhysX-Nutzung reicht, um mit einer auf eine Physik-Engine beschränkten speziellen Hardware gegen die übermächtige Konkurrenz aus dem Grafikchip-Lager bestehen zu können, ist allerdings eher fraglich.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 9,99€
  2. über ARD Mediathek kostenlos streamen

voodoo4ever 24. Nov 2007

Also um mal einiges klarzustellen: Der VSA100 kam auch bei der Voodoo4, bis auf die...

iNsuRRecTiON 25. Nov 2006

Hey, mag schon sein, aber der X-Fi Chip hat auch einiges an Entwicklung gekostet, der...

cos3 24. Nov 2006

spritzt da das blut realistisch, wenn man einen prozess killt..!? ; D und fallen die...

Levishadow 24. Nov 2006

Der Artikel ist aber wohl oder übel nicht für die entwickler gedacht!. Es geht im Grunde...

Ach 23. Nov 2006

Wieso Linear? Und Algebra ist auch nicht gleich Algebra. Ich denke das die Kollisionen...


Folgen Sie uns
       


Kameravergleich P20 Pro, Xperia XZ2, Galaxy S9 Plus

Huaweis neues P20 Pro hat gleich drei Kameras auf der Rückseite. Diese ermöglichen nicht nur eine Porträtfunktion, sondern auch einen dreistufigen Zoom. Mit ihren KI-Funktionen unterstützt die Kamera des P20 Pro den Nutzer bei der Aufnahme.

Kameravergleich P20 Pro, Xperia XZ2, Galaxy S9 Plus Video aufrufen
Kailh KS-Switch im Test: Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
Kailh KS-Switch im Test
Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue

Der chinesische Hersteller Kailh fertigt seit fast 30 Jahren verschiedenste Arten von Schaltern, unter anderem auch Klone von Cherry-MX-Switches für Tastaturen. Der KS-Switch mit goldenem Stempel und markantem Klick ist dabei die bessere Alternative zu Cherrys eigenem MX Blue, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple-Patent Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören
  2. Tastaturen Matias bringt Alternative zum Apple Wired Keyboard
  3. Rubberdome-Tastaturen im Test Das Gummi ist nicht dein Feind

Google I/O 2018: Eine Entwicklerkonferenz für Entwickler
Google I/O 2018
Eine Entwicklerkonferenz für Entwickler

Google I/O 2018 Die Google I/O präsentiert sich erneut als Messe für Entwickler und weniger für konventionelle Nutzer. Die Änderungen bei Maps, Google Lens oder News sind zwar nett, spannend wird es aber mit Linux-Apps auf Chromebooks.
Eine Analyse von Tobias Költzsch, Ingo Pakalski und Sebastian Grüner

  1. Google Android P trennt stärker zwischen Privat und Arbeit
  2. Smartwatch Zweite Vorschau von Wear OS bringt neuen Akkusparmodus
  3. Augmented Reality Google unterstützt mit ARCore künftig auch iOS

Wonder Workshop Cue im Test: Der Spielzeugroboter kommt ins Flegelalter
Wonder Workshop Cue im Test
Der Spielzeugroboter kommt ins Flegelalter

Bislang herrschte vor allem ein Niedlichkeitswettbewerb zwischen populären Spiel- und Lernrobotern für Kinder, jetzt durchbricht ein Roboter für jüngere Teenager das Schema nicht nur optisch: Cue fällt auch durch ein eher loseres Mundwerk auf.
Ein Test von Alexander Merz


      •  /