Abo
  • Services:

Australische Behörde will für WLAN-Patent kassieren

CSIRO-Direktor Geoff Garrett zeigte sich zufrieden mit dem Urteil: "Dies ist ein wichtiger Sieg, da der Richter CSIROs Position vollständig unterstützt hat. Aber das ist nur der Anfang. CSIRO hat noch einen langen Weg vor sich."

Stellenmarkt
  1. Fresenius Medical Care Deutschland GmbH, St. Wendel
  2. T3.it GmbH, Wiesbaden

Garrett meint damit zwei weitere Prozesse, in die CSIRO wegen des WLAN-Patents verwickelt ist. In einem Fall klagte Intel zusammen mit Dell gegen CSIRO, in dem anderen Fall Microsoft, HP und Netgear. In beiden Prozessen versuchten die Kläger, das CSIRO-Patent für ungültig erklären zu lassen. Im Gegenzug klagte CSIRO auf Patentverletzung und beanspruchte Lizenzgebühren. Bis zum Abschluss des texanischen Prozesses ruhten die Verhandlungen in diesen Fällen. Nach dem Erfolg in Texas sieht sich CSIRO jetzt in einer guten Position, seine Klagen zu gewinnen.

Daniel J. Furniss von der von CSIRO beauftragten Anwaltskanzlei erklärte gegenüber CNET zu den Hintergründen, dass CSIRO die IEEE 1997 rechtzeitig über die Patente im Bereich WLAN in Kenntnis gesetzt hat, noch bevor der 802.11a-Standard verabschiedet worden war. Die IEEE hätte CSIRO damals gefragt, ob diese die Technik gegen Lizenzgebühren oder auch kostenlos zur Verfügung stellen würden. CSIRO hätte daraufhin erkennen lassen, dass man gedenke, Lizenzgebühren zu verlangen.

In Anbetracht der Verbreitung, die WLAN in den vergangenen Jahren weltweit gefunden hat, erhofft sich CSIRO aus der Durchsetzung seiner Patentansprüche erhebliche Lizenzeinnahmen. Im vergangenen Jahr wurden weit über 100 Millionen Geräte mit WLAN ausgeliefert; bis zum Ende des Jahrzehnts dürfte die 500-Millionen-Grenze überschritten werden. Auf mögliche Lizenzeinnahmen in der Größenordnung von hunderten Millionen Dollar angesprochen, wies eine CSIRO-Sprecherin dies als Spekulation zurück: "In dieser Phase sprechen wir überhaupt nicht über Summen. Wir konzentrieren uns einfach auf den Fall." [von Robert A. Gehring]

 Australische Behörde will für WLAN-Patent kassieren
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. und Far Cry 5 gratis erhalten
  2. ab 349€
  3. (u. a. Honor 9 Lite mit 30 Euro Cashback und Powerbank, Honor 7X für 249,90€)

Peter Hoffmann 23. Nov 2006

Wenn man das alles so ließt, finde ich es besonders schade, dass Konrad Zuse nicht mehr...

äh, nochwas 22. Nov 2006

meine frage dazu: wer hat es denn erfunden? kann es nicht sein, dass diese...

SirRobin 22. Nov 2006

Keine Aufregung... Der Klimawandel wird es mit Australien schon richten... Wenn es bei...

sdafasdfeaw 21. Nov 2006

Endlich

ahzf 21. Nov 2006

Wieviel Firmen haben das jetzt angeblich noch erfunden!?


Folgen Sie uns
       


Hyundai Ioniq - Test

Wir sind den elektrisch angetriebenen Hyundai Ioniq ausgiebig Probe gefahren.

Hyundai Ioniq - Test Video aufrufen
Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern
  2. Vor Anhörungen Zuckerberg nimmt alle Schuld auf sich
  3. Facebook Verschärfte Regeln für Politwerbung und beliebte Seiten

Facebook-Anhörung: Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle
Facebook-Anhörung
Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle

In einer mehrstündigen Anhörung vor dem US-Senat hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg sein Unternehmen verteidigt. Doch des Öfteren hinterließ er den Eindruck, als wisse er selbst nicht genau, was er in den vergangenen Jahren da geschaffen hat.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Facebook Messenger Zuckerbergs Nachrichten heimlich auf Nutzerkonten gelöscht
  2. Böswillige Akteure Die meisten der zwei Milliarden Facebook-Profile ausgelesen
  3. DSGVO Zuckerberg will EU-Datenschutz nicht weltweit anwenden

Underworld Ascendant angespielt: Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge
Underworld Ascendant angespielt
Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge

Wir sollen unser Können aus dem bahnbrechenden Ultima Underworld verlernen: Beim Anspielen des Nachfolgers Underworld Ascendant hat Golem.de absichtlich ein kaputtes Schwert bekommen - und trotzdem Spaß.
Von Peter Steinlechner

  1. Otherside Entertainment Underworld Ascendant soll mehr Licht ins Dunkle bringen

    •  /