ESA-Bilder von Erdbeobachtungssatelliten für Google Earth
Die Bilder stammen von den Umwelt-Beobachtungssatelliten Envisat, ERS und Proba. Envisat arbeitet mit den Sensoren ASAR (Advanced Synthetic Aperture Radar), MERIS (Medium Resolution Imaging Spectrometer) und AATSR (Advanced Along-Track Scanning Radiometer). Mit ASAR werden Land-, Eis- und Wellenformationen profiliert, während MERIS Bilder der Erdoberfläche und der Wolken bei Sonnenlicht aufzeichnen kann. Sensor AATSR kann hingegen Land- und Wasserflächen auf Brandherde, Wassertemperaturen und die Ausdehnung der Vegetation hin abtasten.
Um die Bilder in Google Earth einzublenden, muss in der Seitenleiste der Software "Featured Content" angehakt und das ESA-Symbol aktiviert werden. Die Bilder stehen nicht kommentarlos im Raum, sondern werden mit entsprechenden Informationen dargestellt.
"Mit den ESA-Bildern in Google Earth bietet sich eine ausgezeichnete Gelegenheit, die Öffentlichkeit auf Weltraumtechnologien aufmerksam zu machen und ihr Interesse daran zu wecken, insbesondere für Technologien im Dienste der Erdbeobachtung und des Umweltschutzes. Das ausgewählte Bildmaterial soll den Google-Earth-Benutzern die Möglichkeit geben, die Erde aus der Vogelperspektive zu bereisen und ihren Planeten aus einem neuen Blickwinkel kennen und schätzen zu lernen, indem sie sowohl seine Schönheit als auch seine empfindlichen Stellen mit eigenen Augen betrachten", so der Direktor der Erdbeobachtungsprogramme der ESA, Dr. Volker Liebig.



