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Bluescreen per Download

Screensaver kann bei Anwendern für Angst und Schrecken sorgen. Zusammen mit dem Unternehmen "Sysinternals" hat Microsoft auch dessen Software aufgekauft – und beweist nun Humor. Der schon länger bekannte "Bluescreen Screensaver" wird nun von Microsoft selbst angeboten, der entsprechende Link ist mit "Download Bluescreen" beschrieben.
/ Nico Ernst
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Die Webseite(öffnet im neuen Fenster) mit dem Programm enthält den Einführungstext "eine der meistgefürchteten Farben in der NT-Welt ist Blau" – wohl wahr. Kaum ein Anwender hat die Fehlermeldung mit grauem Text auf tiefblauem Grund noch nicht gesehen. Sie wird von Windows seit der ersten NT-Version 3.1 ausgegeben, wenn das Betriebssystem nicht einmal mehr grafische Anzeigen zustande bringt. Häufig hat sich zuvor ein Treiber verabschiedet, und der Name dieser Software im Bluescreen kann zumindest einen Hinweis auf die Fehlerbehebung geben.

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Windows-Kenner fallen zumindest beim ersten Start des Bluescreen-Screensavers nicht auf den Scherz herein: Das Programm meldet einen Fehler am "BOGUS_DRIVER" – also einem "gefälschten Treiber". Danach simuliert der Bildschirmschoner einen Bootvorgang und präsentiert den nächsten Bluescreen. Genauso verhält sich Windows XP, wenn ein fehlerhafter Treiber den Systemstart abbricht. Die dabei vom Bluescreen-Bildschirmschoner angegebenen Treiber sind jedoch in Windows tatsächlich vorhanden. Da beim simulierten Booten aber nur der Windows-Ladebildschirm und keinerlei BIOS-Meldungen ausgegeben werden, erkennt man die Schwindelei dennoch.


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