GNU Privacy Guard in Version 2 veröffentlicht

GnuPG 2.0 setzt auf eine neue, modulare Architektur

Der GNU Privacy Guard, kurz GnuPG, ist in der Version 2.0 erschienen. Mit der OpenPGP- und S/MIME-konformen Software lassen sich Daten verschlüsseln und digitale Signaturen erzeugen. Zudem stellt GnuPG ein Framework zur Public-Key-Kryptographie dar - samt Schlüsselverwaltung - und kann den SSH-Agent auf Wunsch komplett ersetzen. Dabei bringt die neue Version eine modulare Architektur mit.

Artikel veröffentlicht am ,

Anders als GnuPG-1 sind in der Version 2 die einzelnen Funktionen in verschiedene Module aufgeteilt. Beide Versionen können gleichzeitig auf einem System eingesetzt werden und GnuPG-1 kann sogar den neuen gpg-agent nutzen, wobei GnuPG-1 kleiner ist und weniger Abhängigkeiten aufweist. Daher soll GnuPG-1 auch weiterhin gepflegt werden, ist die alte Variante doch die bessere Wahl für kleine Systeme sowie Server, die nur Unterstützung für OpenPGP benötigen.

Der schon erwähnte "gpg-agent" dient in GnuPG 2 als zentrale Ablage für private Schlüssel und arbeitet als Daemon. Mit "gpgsm" gibt es zudem eine Implementierung des X.509-Standards, zugleich der Kern der S/MIME-Umsetzung. Die Kommandozeilen-Schnittstelle unterscheidet sich kaum von gpg.

Über "scdaemon" kann der gpg-agent zudem über eine einheitliche Schnittstelle auf verschiedene SmartCards zugreifen und der "gpg-connect-agent" stellt Skripten eine direkten Zugang zum gpg-agent sowie dem scdaemon zur Verfügung. Die Konfiguration wird in GnuPG über "gpgconf" verwaltet und über das Zusatzpaket Dirmngr können Zertifikate und Rückruf-Listen verwaltet sowie OCSP- und LDAP-Anfragen abgewickelt werden.

Dank der Unterstützung des "Secure-Shell-Agent-Protokolls" kann gpg-agent auch als Ersatz für den Daemon ssh-agent eingesetzt werden, samt SmartCard-Unterstützung.

GnuPG 2.0.0 steht ab sofort auf diversen Mirrors zum Download zur Verfügung.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Andi111 26. Nov 2006

Und intelligente Menschen können auf diesen Post verzichten.

Kobalt 16. Nov 2006

[...] digitaler signatur- und verschlüsselungsstandart. wird schätzungsweise in jeden...

Brotbüx 16. Nov 2006

Vielleicht kommen hier auch einfach nur ein paar Skaleneffekte zur dezenten Erscheinung...

Anonymer Nutzer 16. Nov 2006

Bildzeitungsniveau. Natürlich steckt eine ganze Menge Arbeit drin, auch wenn das...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
OpenAI
Girlfriend-Chatbots verstoßen gegen die Regeln des GPT-Store

Nur einen Tag, nachdem OpenAI ChatGPT für Entwickler geöffnet hat, lassen sich Angebote finden, die es nicht geben dürfte.

OpenAI: Girlfriend-Chatbots verstoßen gegen die Regeln des GPT-Store
Artikel
  1. AVM: Huawei-Patent kommt in Fritzboxen nicht zum Einsatz
    AVM
    Huawei-Patent kommt in Fritzboxen nicht "zum Einsatz"

    Huawei hat einen großen Patentpool zu Wi-Fi 6. Fritzbox-Hersteller AVM hat die Patente nach eigenen Angaben in seinen Wi-Fi-6-Routern nicht genutzt, will sie aber dennoch für ungültig erklären lassen.

  2. LTE: Kaum weniger Funklöcher in Deutschland
    LTE
    Kaum weniger Funklöcher in Deutschland

    Während bei 5G viel ausgebaut wurde, haben die Netzbetreiber zu wenig LTE-Funklöcher geschlossen. Das ergab zumindest eine Auswertung von Verivox.

  3. E-Corner: Hyundai entwickelt Klappräder zum seitlichen Einparken
    E-Corner
    Hyundai entwickelt Klappräder zum seitlichen Einparken

    Die Hyundai-Tochter Mobis präsentiert eine Technik, mit der sich die Autoräder seitlich drehen lassen, um das parallele Einparken zu erleichtern.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Lenovo 34" 21:9 Curved WQHD 299€ • ASRock RX 7900 XTX 1.039,18€ • War Hospital 21,59€ • Amazon-Geräte -50% • Acer 34" OLED UWQHD 175Hz 999€ • PS5 + Spider-Man 2 569€ • AMD Ryzen 9 5950X 379€ • Switch-Controller 17,84€ • AOC 27" QHD 165Hz 229€ • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /