Intel veröffentlicht Schaltpläne des 4004-Prozessors

Und baut größte CPU der Welt

Vor genau 35 Jahren stellte Intel seinen ersten Mikroprozessor vor. Das Modell 4004 wurde zunächst für den Einsatz in kleinen Tischrechnern entwickelt, den Vorläufern der Taschenrechner. Der 4004 wurde mit einer Anzeige in der Zeitschrift "Electronics" vom 15. November 1971 beworben. Zum Jubiläum gibt Intel nun die Schaltpläne und Dokumentationen der CPU frei - und hat sie leicht vergrößert nachgebaut.

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Intels erster Prozessor konnte mit 4 Bit rechnen und bestand aus 2.300 Transistoren. Zum Vergleich: Ein Core 2 Duo ist aus 291 Millionen Transistoren aufgebaut und damit über 100.000-mal so komplex. Trotzdem war schon 1971 die Entwicklung des elektronischen Rechnens abzusehen: Der 4004 brachte auf der Fläche eines Fingernagels dieselbe Rechenleistung unter, die einer der ersten Computer "ENIAC" 1946 mit 18.000 Röhren erzielte - und dafür einige hundert Quadratmeter belegte.

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Entgegen seiner sonst strikten Politik im Umgang mit geistigem Eigentum hat Intel nun zum Jubiläum des 4004 die Schaltpläne und Programmierhandbücher der CPU veröffentlicht. Sie dürfen für den nichtkommerziellen Einsatz lizenzfrei verwendet werden - Universitäten können nun also beispielsweise Studenten der Mikroelektronik einen 4004 funktional nachbauen lassen.

Mit dem 15. November 2006 öffnet auch eine neue Ausstellung im "Intel Museum" nahe der Konzernzentrale in Santa Clara. Dort hat Intel den 4004 im Maßstab 130:1 aus diskreter Elektronik nachgebaut und lässt auf dem Modell Software aus dem Jahre 1971 laufen.

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Autor 21. Nov 2006

Also wenn der Kommentar nicht ironisch gemeint war ist er ziemlich blödsinn. Da läuft...

xXxXxXx 16. Nov 2006

der wurde doch schon nachgebaut :) -> U880

Physiker 16. Nov 2006

Hab heute noch Halbleiter-Praktikum in unserem Reinraum an der Uni. Da werde ich wohl mal...

@ 16. Nov 2006

...das ist schon Kunst, keine Technik mehr. So wie ein alter Pflug aus der Antike oder...

NN 15. Nov 2006

Das liegt unter anderem am verwendeten Keks, diese haben im Nanobereich weit weniger...



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