Qimonda verkauft mehr Speicher

Gute Geschäfte jenseits des PCs sorgen für Rekordumsatz

Qimonda, Infineons ehemalige Speichersparte, hat im vierten Quartal seines Geschäftsjahres 2005/2006 einen Rekordumsatz von 1,23 Milliarden Euro erzielt. Das entspricht einer Steigerung von 26 Prozent gegenüber dem Vorquartal und von 60 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

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Das EBIT (Gewinn vor Steuern und Zinsen) stieg auf 215 Millionen Euro gegenüber 100 Millionen Euro im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2005/2006 und 37 Millionen Euro im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2004/2005. Der Konzernüberschuss wuchs auf 156 Millionen Euro.

Im gesamten Geschäftsjahr 2005/2006 erzielte Qimonda einen Umsatz von 3,81 Milliarden Euro und damit eine deutliche Steigerung von 35 Prozent gegenüber dem letzten Geschäftsjahr. Das EBIT für das gesamte Geschäftsjahr 2006 stieg auf 213 Millionen Euro gegenüber einem EBIT von 111 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2004/2005.

Zu den treibenden Faktoren für den Umsatzzuwachs gehörten neben den gestiegenen Bit-Lieferungen auch höhere durchschnittliche Verkaufspreise, die Qimonda auf eine erfolgreiche Produktdiversifizierung hauptsächlich bei den Grafik-DRAMs, gefolgt von Produkten für Infrastruktur- und Consumer-Applikationen, zurückführt. Insgesamt stiegen die Bit-Lieferungen im vierten Geschäftsquartal um 17 Prozent gegenüber dem Vorquartal und um nahezu 80 Prozent im Geschäftsjahr 2005/2006 im Vergleich zum Geschäftsjahr 2004/2005.

42 Prozent seines Umsatzes im Geschäftsjahr 2005/2006 erzielte Qimonda in Nordamerika, 19 Prozent in Europa, 31 Prozent im asiatisch-pazifischen Raum und 7 Prozent in Japan.

Für das erste Quartal 2006/2007 erwartet Qimonda eine Steigerung der Bit-Produktion um 10 bis 15 Prozent. Der Anteil der Bit-Lieferungen für PC-fremde Anwendungen soll deutlich über 50 Prozent bleiben. Für das gesamte Geschäftsjahr 2006/2007 erwartet Qimonda, dass die Bit-Nachfrage weiter anhalten wird, einerseits durch die Einführung des Betriebssystems Windows Vista und andererseits durch das weiterhin starke Wachstum bei DRAMs für Consumer- und Kommunikationsanwendungen. Das Unternehmen geht davon aus, dass der Markt - gemessen in Bit-Lieferungen - um 55 bis 65 Prozent steigen wird.

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