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Intels erster Quad-Core bereits im Handel - und kaum teurer

Marktstart für den Core 2 Extreme QX6700 alias "Kentsfield"

Noch bevor Intel offiziell Preise für seinen ersten Quad-Core-Prozessor nennt, bieten deutsche Online-Händler den QX6700 bereits an. Die CPU ist dabei kaum teurer als ihr Dual-Core-Pendant.

Der "Core 2 Extreme QX6700" ist damit die erste verfügbare Quad-Core-CPU für Desktop-PCs. Und um diesen "Erster!"-Erfolg zu erzielen, hatte Intel auf dem letzten IDF bereits Vorabtests des Prozessors durch die Presse zugelassen und die CPU auch bereits vor Wochen vorab angekündigt. Auch speziell auf Quad-Cores optimierte Technologie-Demos wie eine Raytracing-Version von Quake4 unterstützte Intel. Einzig der Marktstart stand noch aus. Durch den von Intel geschürten Hype kümmern sich nun auch die Händler nicht mehr um den eigentlich vorgesehenen Termin und bieten den Prozessor ab sofort an.

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So haben unter anderem Alternate und K&M Elektronik den QX6700 bereits im Programm und kennzeichnen ihn als "lieferbar". Die Preise der Versender sind dabei recht ähnlich: Um 1.050,- Euro kostet Intels erster Quad-Core. Das bisherige Spitzenprodukt der Core-Architektur, der "Core 2 Extreme X6800" mit zwei Kernen, ist nur rund 100,- Euro billiger.

Damit fällt die Wahl leicht: Der QX6700 ist mit 2,66 GHz nur 10 Prozent niedriger getaktet als der X6800, bietet aber vier Kerne, von denen vor allem Software zur Medienverarbeitung profitieren kann. Da die "Extreme"-Prozessoren auch nicht wie andere Intel-CPUs über einen festen Multiplikator verfügen, kann man sie zudem übertakten, ohne den Rest des Systems jenseits der Spezifikationen zu betreiben. Bei gut gekühlten Rechnern dürften auch viele der neuen Quad-Cores stabil mit über 3 GHz laufen.

QX6700: Zwei Dice in einem Gehäuse
QX6700: Zwei Dice in einem Gehäuse

Technisch gesehen besteht der QX6700, der auch unter dem Codenamen "Kentsfield" bekannt war, aus zwei Dice der Core-2-Duo-Serie mit 65 Nanometern Strukturbreite in einem Gehäuse. Jedes Kern-Pärchen kann auf 4 MByte L2-Cache zugreifen, die beiden Dice müssen jedoch über den gemeinsamen Frontside-Bus mit effektiv 1.066 MHz miteinander Daten austauschen. Dieses Konzept hatte Intel auch schon mit seiner ersten Dual-Core-CPU, der 900er-Serie des Pentium D ("Presler"-Kern), verfolgt. Es bringt zwar einen gewissen Leistungsnachteil, dafür benötigen die Mainboards aber nicht zwei Sockel für vier Kerne und auch nicht getrennte Speicher-Slots. Das macht die Lösung insgesamt billiger als etwa bei AMDs erst angekündigter 4x4-Plattform, die ebenfalls vier Kerne in einem Desktop-PC bringen wird.

Der QX6700 läuft nur in Mainboards, die auch für ihn freigegeben sind. Theoretisch sind das alle Modelle, die auch einen Core 2 Duo aufnehmen können. Das BIOS muss den Prozessor jedoch kennen und auch die Stromversorgung des Boards muss die von Intel als typische Leistungsaufnahme (TDP) angegebenen 130 Watt bereitstellen können. Einige Mainboard-Hersteller bewerben ihr Produkt auch bereits seit der Markteinführung des Core 2 Duo als "Quad-ready" oder mit ähnlichen Fantasiebezeichnungen, ein offizielles Siegel von Intel gibt es aber nicht. Im Zweifel sollte man sich vor dem Kauf eines QX6700 auf der Webseite des Board-Herstellers nach Kompatibilitätslisten und einem passenden BIOS umsehen.


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scooby 24. Sep 2007

Ich hörte XP kann die Core 2 quattro nicht administrieren...händeln. Stimmt das und muss...

smrtnig 16. Nov 2006

Die Itaniums verwenden übrigens auch einen FSB, nur zur Info. Aber ich glaube, du bist...

Nasenbär 14. Nov 2006

Hauptsache, an MS wurde was ausgesetzt. Wie, ist ja auch schon egal, ein paar Lemminge...

kressevadder 14. Nov 2006

Na wenn nicht mal der Kernel merkt wie viele Kerne da sind, wer dann?

Quark² 14. Nov 2006

MP-Mainboards gabs nun wirklich schon seit Ewigkeiten. Unixbasierte System nutzen diese...



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