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VMware: Keine Angst vor Xen

Mit der Distributed Management Task Force (DMTF) arbeite man außerdem an APIs für die Systemverwaltung und habe die eigene Schnittstelle geöffnet, so dass jeder diese einsetzen kann. Ein weiteres Thema, bei dem man mit der SPEC-Gruppe zusammenarbeitet, sind laut Greene Benchmark-Techniken. "Einige unserer Benchmarks wird die SPEC vermutlich zum Industriestandard machen", so Greene.

Einen Einblick in die neuen Entwicklungen bei VMware gab bereits Dr. Mendel Rosenblum, der die Forschung bei VMware leitet, Mitbegründer von VMware ist und zusätzlich auch an der Stanford Universität lehrt. So werden sich künftige VMware-Workstation-Versionen beispielsweise merken, was der Benutzer getan hat. Stürzt dann ein Programm innerhalb der virtuellen Maschine ab, so kann VMware Workstation alle Schritte nochmals beschleunigt durchführen, so dass die Arbeit nicht verloren ist. Aber auch in der Software-Entwicklung soll dies helfen, da Anwender den Programmierern einen Schnappschuss ihrer virtuellen Maschine schicken können, falls bei einer Applikation ein nicht reproduzierbarer Fehler auftritt.

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Greene fügte dem noch hinzu, dass VMware auch mit den Prozessor-Herstellern zusammenarbeite, um deren Virtualisierungserweiterungen zu unterstützen. Allerdings zeigten die VMware-Entwickler auf der Konferenz auch, warum einige Techniken bisher nicht unterstützt werden: Die eigene Software-Plattform sei in vielen Bereichen schlichtweg effektiver, die Hardware-Unterstützung bringe dort noch keine Vorteile. In anderen Bereichen hingegen können die neuen Prozessorgenerationen zur deutlichen Beschleunigung bei der Arbeit mit virtuellen Maschinenen beitragen.

Laut Greene sei die Automatisierung ein weiteres wichtiges Thema und man beschäftige sich damit, Energie einzusparen. Mit VMotion sollen Server, die nur wenig Last haben, zusammengelegt und die überschüssigen Maschinen einfach abgeschaltet werden. "Ich halte dies für sehr wichtig. Und wenn die Last wieder zunimmt, können die abgeschalteten Server hochgefahren werden und wir beziehen sie mit unseren Produkten in den virtuellen Pool mit ein, so dass genügend Leistung zur Verfügung steht", so Greene weiter. Dasselbe sei mit Desktops möglich.

In Zukunft wird sich Virtualisierung laut Greene noch weiter verbreiten: "Es explodiert förmlich. Leute setzen die Technik ein und merken dann, dass sie noch weitere Probleme damit lösen können und es gibt so viele Anbieter, die Lösungen rund um Virtualisierung anbieten.". Greene geht davon aus, dass sich Virtualisierung sehr rasch ausbreiten werde. Ein Beispiel sei das im Juni 2006 veröffentlichte Virtual Infrastructure 3, das bereits vier Monate später von einem Drittel der VMware-Kunden eingesetzt werde, weitere hätten den Umstieg angekündigt. Viele Unternehmen warteten jedoch auf eine standardisierte Virtualisierungsschnittstelle. "Es ist schwer vorauszusagen, wie schnell es wirklich gehen wird, aber die Akzeptanz der Technik nimmt auf jeden Fall zu", so Greene.

 VMware: Keine Angst vor Xen

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Virtueller... 14. Nov 2006

Dann ist es aber sau lahm verglichen mit der Hardware Beschleunigung der Graka.



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