Abo
  • Services:

VMware: Keine Angst vor Xen

Die kostenlosen VMware-Produkte hätten vor allem den Zweck, Virtualisierung zu verbreiten. Laut Greene funktioniere dies, es hätte bereits mehrere Millionen Downloads gegeben. Die vorgefertigten virtuellen Appliances - fertige Images, die neben einem vorkonfigurierten Betriebssystem eine spezielle, eingerichtete Anwendung bieten - würden gar 300 Mal pro Minute von dem VMTN-Portal heruntergeladen.

Stellenmarkt
  1. Württembergische Versicherung AG, Stuttgart
  2. über duerenhoff GmbH, Mannheim

"Wir haben bei VMware gleich mehrere Geschäftsmodelle, die alle gut funktionieren", erklärt Greene. So gebe es die erwähnte kostenlose Software, für die Geschäftskunden zusätzlich Support kaufen können. Ferner gebe es die kostenpflichtigen Versionen, die mehr Funktionen und die neuen Entwicklungen von VMware böten und gleichzeitig dafür sorgten, dass weitere Forschungen betrieben werden könnten. Zusätzlich bietet VMware auch ein Shared-Source-Modell an und gewährt anderen Firmen so Zugriff auf den eigenen Quellcode, um die Zusammenarbeit mit anderen Produkten sicherzustellen.

In diesem Rahmen habe man auch das Virtual-Machine-Format lizenzfrei geöffnet. "Es ist uns sehr wichtig, dass kein Hersteller die Kontrolle über ein solches Format hat, dies erzeugt einen Lock-in-Effekt und schädigt sowohl unsere Industrie als auch die Kunden", sagte Greene. Daneben arbeite man auch an einer offenen Spezifikation für die Schnittstelle zwischen Betriebssystem und dem Hypervisor für Paravirtualisierung unter Linux. An dieser Arbeit ist unter anderem auch Red Hat beteiligt. Im Detail geht es darum, dass ein Linux-Kernel, der nativ auf der Hardware läuft, auch virtualisiert auf einem Hypervisor laufen kann. Derzeit ist dies noch nicht möglich, Xen beispielsweise erfordert speziell für die Paravirtualisierung angepasste Linux-Versionen, die sich dann nicht mehr nativ betreiben lassen. Ferner soll es keine Rolle spielen, welcher Hypervisor genau zum Einsatz kommt, so dass nicht für jede Art der Paravirtualisierung wieder eine andere Kernel-Version benötigt wird.

Auch mit Sun arbeite man zusammen, um die x86-Variante von Solaris für diese Schnittstelle vorzubereiten. Die Arbeiten würden der Linux-Community zur Verfügung gestellt und laut Greene sehe es so aus, als würde eine leicht veränderte Version in den Linux-Kernel gelangen. Tatsächlich zeigten sich die Kernel-Entwickler in der Vergangenheit bereits offen für eine solche Schnittstelle und arbeiten aktiv daran, verschiedene Virtualisierungstechniken in den Kernel zu bringen.

 VMware: Keine Angst vor XenVMware: Keine Angst vor Xen 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. auf ausgewählte Corsair-Netzteile
  2. 83,90€ + Versand

Virtueller... 14. Nov 2006

Dann ist es aber sau lahm verglichen mit der Hardware Beschleunigung der Graka.


Folgen Sie uns
       


Energiespeicher in der Cruijff Arena - Bericht

Die Ajax-Arena in Amsterdam wird komplett aus eigenen Akkureserven betrieben. Die USVen im Keller des Gebäudes werden von Solarzellen auf dem Dach und parkenden Elektroautos aufgeladen. Golem.de konnte sich das Konzept genauer anschauen.

Energiespeicher in der Cruijff Arena - Bericht Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

Indiegames-Rundschau: Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm
Indiegames-Rundschau
Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm

Gas geben, den weißen Hai besiegen und endlich die eine verlorene Socke wiederfinden: Die sommerlichen Indiegames bieten für jeden etwas - besonders fürs Spielen zu zweit.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Schwerelose Action statt höllischer Qualen
  2. Indiegames-Rundschau Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht
  3. Indiegames-Rundschau Mutige Mäuse und tapfere Trabbis

    •  /