Sechs Bewerber für WiMAX-Frequenzen

Drei Unternehmen wollen bundesweit Breitbandfunk anbieten

Nur sechs Unternehmen haben sich für die von der Bundesnetzagentur ausgeschriebenen Frequenzen im Bereich 3.400 MHz bis 3.600 MHz beworben, die für drahtlose Breitband-Anwendungen ("Broadband Wireless Access-Anwendungen" BWA) genutzt werden können. Die Telekom hatte sich vor kurzem aus dem Bieterwettstreit verabschiedet.

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Drei der Bewerber möchten ein bundesweites Angebot realisieren. Weitere drei Unternehmen wollen entsprechende Angebote nur regional vermarkten und haben die Zulassung für die entsprechenden Regionen beantragt. Jetzt prüft die Bundesnetzagentur die Unternehmen auf ihre Qualifikation. Spätestens Anfang Dezember 2006 soll dann bekannt gegeben werden, welche Unternehmen zur Versteigerung zugelassen werden.

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Mit den zur Versteigerung stehenden Frequenzen soll in erster Linie die Versorgung der Bevölkerung mit funkgestützten Breitbandanschlüssen ermöglicht werden. Ausgeschrieben sind die Frequenzen technologieneutral, dennoch dürften viele Anbieter diese für WiMAX-Angebote nutzen wollen.

Die Bundesnetzagentur hofft durch die Vergabe der Frequenzen auf mehr Wettbewerb. Insbesondere soll durch die mit der Frequenzzuteilung verbundene Versorgungsverpflichtung das Angebot in den ländlichen Räumen verbessert werden.

Die Versteigerung der Frequenzen soll noch im Dezember 2006 stattfinden. Wer eine Bewerbung abgegeben hat, verriet die Bundesnetzagentur nicht.

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