Abo
  • IT-Karriere:

LifeService: Das Ende des ungenauen Notrufs

Neues Ortungssystem verbessert Opfersuche über GPS

Die Björn Steiger Stiftung will den Rettungsleitstellen in Deutschland ein System zur besseren Ortung von Menschen in Notfallsituationen kostenlos zur Verfügung stellen. Mit LifeService sollen die oft ungenauen, falschen oder fehlenden Ortsangaben bei einem Notruf durch eine Ortung des Handys des Anrufers ergänzt werden. Die Retter hoffen, Unfallopfer somit schneller aufzufinden. Der Dienst arbeitet jedoch nur, wenn sich der Handybesitzer vorher registriert hat.

Artikel veröffentlicht am , yg

Durchschnittlich gehen in Deutschland unter den beiden Notrufnummern 110 und 112 pro Tag etwa 60.000 Notrufe per Handy ein. Und oft kennt der Anrufer nicht die genaue Adresse des Unfallortes. Das Rätselraten um die Unfallstelle kostet jedoch Zeit. Untersuchungen belegen nach Angaben der Björn Steiger Stiftung, dass durch die Verkürzung der Rettungszeit von 20 auf 10 Minuten ca. 20 Prozent mehr Notfallpatienten überleben. Hier setzt das Ortungssystem der Björn Steiger Stiftung ein.

Stellenmarkt
  1. Camelot Management Consultants AG, Mannheim, Köln, München, Basel (Schweiz)
  2. Camelot ITLab GmbH, Mannheim, Köln, München

Das System nutzt GPS (Global Positioning System) und lokalisiert Handybesitzer bis auf wenige Meter genau. Doch diese exakte Ortung kann nur erfolgen, wenn das Handy mit einem GPS-Modul ausgestattet ist, das derzeit noch bei den wenigsten Handys zur Standardausrüstung gehört. Verfügt das Mobiltelefon nicht über einen GPS-Empfänger, kann der Standort des Anrufers über die Funkzelle bestimmt werden, in die sein Handy eingeloggt ist. Diese Methode ortet jedoch sehr viel ungenauer als GPS.

Der fränkische Anbieter mobiTell hat ein Notruf-Telefon plus den dazugehörigen Service im Angebot, der nach einem vergleichbaren Prinzip funktioniert.

Um den LifeService zu nutzen, ist eine Registrierung unter der kostenfreien Rufnummer 0800/1011599 notwendig. Innerhalb Deutschlands ist der Dienst bei einem Notruf kostenlos. Die Berliner Feuerwehr wird als erste große Rettungsleitstelle den neuen Service einsetzen. Bis Anfang 2007 sollen alle 306 deutschen 112-Notruf-Leitstellen mit der Handy-Lokalisierung ausgestattet sein.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 48,49€
  2. (-56%) 19,99€
  3. 32,99€
  4. 4,49€

Armin Reitz 08. Sep 2008

Senioren oder Pferde Pferdesenioren oder Seniorenpferde oder wer iooder was soll...

NN 12. Nov 2006

ich glaube es handelt sich nicht um GPS sondern um die übliche Zellenortung des Handys...

Diskriminante 12. Nov 2006

Da hast du recht! So wie ich das verstanden habe funktioniert das so: Der Netzbetreiber...


Folgen Sie uns
       


Noctuas passiver CPU-Kühler (Computex 2019)

Noctua zeigt den ersten passiven CPU-Kühler, welcher sogar einen achtkernigen Core i9-9900K auf Temperatur halten kann.

Noctuas passiver CPU-Kühler (Computex 2019) Video aufrufen
Ricoh GR III im Test: Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom
Ricoh GR III im Test
Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom

Kann das gutgehen? Ricoh hat mit der GR III eine Kompaktkamera im Sortiment, die mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet ist, rund 900 Euro kostet und keinen Zoom bietet. Wir haben die Kamera ausprobiert.
Ein Test von Andreas Donath

  1. Theta Z1 Ricoh stellt 360-Grad-Panoramakamera mit Profifunktionen vor
  2. Ricoh GR III Eine halbe Sekunde Belichtungszeit ohne Stativ

Ursula von der Leyen: Von Zensursula zur EU-Kommissionspräsidentin
Ursula von der Leyen
Von "Zensursula" zur EU-Kommissionspräsidentin

Nach der "Rede ihres Lebens" hat das Europäische Parlament am Dienstagabend Ursula von der Leyen an die Spitze der EU-Kommission gewählt. Die Christdemokratin will sich in ihrem neuen Amt binnen 100 Tagen für einen Ethik-Rahmen für KI und ambitioniertere Klimaziele stark machen. Den Planeten retten, lautet ihr ganz großer Vorsatz.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. Adsense for Search Neue Milliardenstrafe gegen Google in der EU

Raumfahrt: Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen
Raumfahrt
Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen

Seit Donnerstag senden die Satelliten des Galileo-Systems keine Daten mehr an die Navigationssysteme. SAR-Notfallbenachrichtigungen sollen aber noch funktionieren. Offenbar ist ein Systemfehler in einer Bodenstation die Ursache. Nach fünf Tagen wurde die Störung behoben.

  1. Satellitennavigation Galileo ist wieder online

    •  /