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QuarkXPress 7 - Wollen Kunden nicht wechseln? (Update)

Quark ändert Lizenzabkommen für QuarkXPress. Ab sofort dürfen QuarkXpress-Nutzer mehrere Versionen der DTP-Software auf einem PC installiert haben. Damit will Quark vermutlich die Nutzer von QuarkXpress dazu animieren, ein Upgrade auf die neue Version 7.x zu kaufen und einzusetzen.
/ Ingo Pakalski
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Parallel zu QuarkXpress 7 dürfen Kunden nach dem neuen Lizenzabkommen dann auch frühere Versionen der DTP-Software nutzen. Damit soll der Wechsel zur neuen Fassung vereinfacht werden, weil der Transfer Schritt für Schritt erledigt werden kann und nicht in einem Rutsch abgeschlossen sein muss. Dies erlaubt, bei Problemen mit der neuen Version einfach die bisherige Fassung zu verwenden.

"Dies ist unsere Antwort auf die Rückmeldungen unserer Kunden", brüstet sich Matthew Wallis, Senior Vice President of Sales and Marketing EMEA und Asia Pacific bei Quark. Weiter schwärmt er: "Es ist ein weiterer Beweis dafür, dass Quark seine Haltung in den letzten zwei Jahren verändert hat. Die Anwender sind begeistert von QuarkXPress 7, und auf der Basis ihres Feedbacks wird diese Änderung unserer Geschäftspolitik dazu beitragen, die Upgrade-Pläne vieler Kunden zu vereinfachen und zu beschleunigen."

Nachtrag vom 9. November 2006 um 12:40 Uhr:
Ein Leser von Golem.de nannte einen weiteren möglichen Grund dafür, dass das Lizenzabkommen von QuarkXpress geändert wurde. Demnach setzen viele Druckereien bereits QuarkXpress 7 ein, bekommen aber natürlich immer noch QuarkXpress-Dateien, die mit früheren Versionen der DTP-Software erstellt wurden. Die Dateien dieser früheren Versionen können aber nur mit den alten Programmfassungen verarbeitet werden. Ansonsten kommt es zu Änderungen an den Dateien, die meist nicht erwünscht sind. Mit der Lizenzänderung erhalten Druckereien die Möglichkeit, mehrere Programmfassungen parallel zu betreiben, ohne neue Lizenzen kaufen zu müssen.


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