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GeForce 8800: DirectX 10, mehr Speicher und Strombedarf

Heißer Riesen-Chip

Die neue Architektur hat ihren Preis, der sich nicht nur in Euro bemisst: Mit 681 Millionen Transistoren ist der G80 fast doppelt so groß wie sein Vorgänger. Dennoch wird die GPU weiterhin bei TSMC in 90 Nanometern Strukturbreite gefertigt. Laut Nvidia kann der taiwanische Auftragshersteller nur mit dieser Fertigungstechnologie eine hohe Ausbeute garantieren. Für den Chip-Hersteller ist es bei diesem Produkt Priorität, stets lieferfähig zu sein - auch über Weihnachten sollen die 8800 GTX und GTS stets verfügbar sein, verspricht Nvidia.

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Monster-Chip: Nur wenige G80 passen auf einen Wafer
Monster-Chip: Nur wenige G80 passen auf einen Wafer
Ein derart komplexer Chip hat jedoch in 90 Nanometern Strukturbreite einen enormen Stromhunger. Zum Vergleich: Die 681 Millionen Transistoren entsprechen knapp fünfeinhalb Pentium 4 mit dem ersten Prescott-Kern in 90 nm - und auch der wurde wegen seiner Leistungsaufnahme kräftig gescholten. Allerdings sind die Strukturen eines PC-Prozessors auch bei gleicher Strukturbreite noch stromhungriger als die einer GPU.

Enormer Stromverbrauch
Enormer Stromverbrauch
Nvidia ist sich des Strom-Dilemmas bewusst und gibt sich diesmal überraschend offen, was die genauen Zahlen betrifft. Schon im 2D-Modus, also bei ruhendem Desktop, sollen die G80-Karten 64 Watt aufnehmen, bei Spielen sind es zwischen 117 und 146 Watt. Nvidia hat dafür Kombinationen aus 130 Anwendungen getestet. Die Spannungswandler auf der Karte sind sogar auf bis zu 183 Watt ausgelegt, wie Nvidia Golem.de mitteilte.

Diese Leistung kann eine der neuen GTX-Karten aber nur aufnehmen, wenn sie kräftig übertaktet und entsprechend gekühlt wird - ob dann der heiße Luft aus dem Gehäuse blasende Zwei-Slot-Kühler beider GeForce-8800er-Modelle noch ausreicht, bleibt abzuwarten.

Lange GTX-Karte, oben rechts zwei Strom-Ports
Lange GTX-Karte, oben rechts zwei Strom-Ports
Die Spezifikationen für PCI-Express-Grafikkarten sehen nur je 75 Watt Leistungsaufnahme über den Slot oder einen der externen Stromanschlüsse mit sechs Polen vor. Da Nvidia offenbar nicht an den Toleranzen von Mainboards und Netzteilen entlangschrammen wollte, hat man sich bei der 8800 GTX folglich für zwei externe Strom-Ports entschieden, die günstigere GTS kommt mit einem aus. Durch den großen Kühler und die Spannungsversorgung ist das GTX-Modell mit knapp 27 Zentimetern länger als ein ATX-Mainboard - das Gehäuse muss also etwas tiefer sein als das Board. Immerhin hat Nvidia die Stromstecker nach oben herausgeführt, so dass die effektive Einbautiefe nicht noch weiter steigt.

Angesichts dessen wirken die Netzteil-Empfehlungen sogar etwas unterdimensioniert: 400 Watt soll das Kraftwerk für eine GTS leisten, für die GTX 450 Watt. Zu beachten ist jedoch eher die Stromstärke auf der 12-Volt-Schiene des Netzteils, sie soll laut Nvidia 30 bzw. 26 Ampere betragen.

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ThadMiller 02. Mär 2007

ACK ACK ACK Du bringst es auf den Punkt. gruß Thad

Hearse 11. Nov 2006

Full ack

LeMurmel 11. Nov 2006

Ich weiss dass der Vergleich Core2 Duo vs. Pentium D bissl gemein ist. Aber: darum gehts...

h0 10. Nov 2006

Das Modell ist aus einem 3D-Scanner, wenn dir die Nase nicht gefällt, dann beschwerst du...

XNeo2001 10. Nov 2006

Die Überschrift der verlinkten Seite ist entlarvend ehrlich: "Reality Redefined"... Man...


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