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GameStop: Angriff auf die Spiele-Fachhändler

Die Bedeutung eines gut sortierten Inventars betont Michael Kattillus ebenfalls: "Wir führen auch ältere Titel, und zwar mehr, als selbst in das größte Spieleregal der Märkte passen würden. Eine große Produktvielfalt ist für unsere Kunden ein wichtiger Grund, uns als Stammhändler zu wählen." Wir wollen von Michael Kattillus wissen, ob der Wunsch nach Beratung nicht zurückgehe. "Das sehe ich nicht so. Klar, bei einem aktuellen Top-Titel, der in den Medien ausführlich gefeatured wurde, braucht der Kunde oft keine Hilfe mehr. Aber bei vielen anderen Spielen will er sie haben. Fragen, ob ein Spiel vernünftig auf seinem PC läuft, müssen beantwortet werden können. Auch suchen die Kunden oft ähnliche Produkte zu Spielen, die ihnen besonders gut gefallen haben."

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Für diese Beratung zahle der Käufer bei Game World zwar unter Umständen fünf Euro mehr als in Dumping-Märkten. Doch würde er 50 Euro zu viel ausgeben, wenn er sich das falsche Spiel kaufe. Kattillus weiter: "Dieser Lerneffekt tritt leider erst ein, wenn die Kunden einmal auf die Nase gefallen sind. Aber er funktioniert."

Düstere Zukunft?

Während früher bestimmte Titel für 149,- D-Mark und mit großem Profit den Besitzer wechselten, sind heute im Großhandel Margen zwischen 3 und 7 Prozent normal. Günther Groß stören vor allem die Direktverkäufer von Neuware bei eBay: "Auch ein GameStop oder ein Media-Saturn muss irgendwann mal Marge fahren, aber die ganzen eBay-Verkäufer, die nur am Porto einige Euro verdienen, die schieben halt alles durch. Dadurch wird das ganze Preisgefüge kaputt gemacht."

Auch Michael Kattillus sieht GameStop nicht als Hauptproblem: "Dass durch GameStop die Preise weiter gedrückt werden, glaube ich nicht. Diese Problematik haben wir ja schon länger durch Amazon, Media Markt und Saturn. Ich sehe auch momentan wenig Marketing von GameStop in diese Richtung."

Günther Groß zeichnet ein düsteres Bild: "Momentan gibt es fünf Spiele-Großhändler in Deutschland, in zwei Jahren werden mindestens zwei davon nicht mehr im Markt sein. Unser Kuchen wird einfach immer kleiner. Wer weiß, ob in fünf oder zehn Jahren Spiele überhaupt noch physisch gekauft werden oder nicht einfach im Internet gekauft und dann gleich downgeloadet werden?"

[von Jörg Langer, www.publishingoffice.de. Langer verantwortet die Zeitschrift PDA&Smartphone und war Chefredakteur von GameStar sowie stellv. Chefredakteur von PC Player. Der Artikel erschien kürzlich auch in gedruckter Form bei unserem Partner International Games Magazin (IGM), in der Ausgabe 4 vom 27. Oktober 2006]

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Nasenbör 10. Nov 2006

Wieviele Stichproben hat es denn gegeben?

Technikfreak 09. Nov 2006

Die neuesten Online-Spiele kannst du ohnehin nicht weiterverkaufen, da eine...

Aussteiger 08. Nov 2006

Ausstieg bei Golem? kk

TigerPixel.DE 08. Nov 2006

Und die Verpackungen sind meistens sehr viel aufwendiger gestaltet, obwohl sich dies in...

Muhahaha 08. Nov 2006

Hey, nicht jeder kann si schlau wie wir sein ;) Weil nicht wenige Leute ihren Verstand...


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