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GameStop: Angriff auf die Spiele-Fachhändler

Eine typische GameStop-Filiale: Gebrauchte Spiele werden direkt neben Neuware verkauft, Fake-Packungen werben für kommende Highlights
Eine typische GameStop-Filiale: Gebrauchte Spiele werden direkt neben Neuware verkauft, Fake-Packungen werben für kommende Highlights
Michael Kattillus kann noch nicht sagen, ob die Strategie von GameStop eine andere ist als die der übernommenen EBGames-Gruppe. "Ich denke, eher nicht. Es werden wohl auch weiterhin viele Filialen in Einkaufszentren eröffnet. Das ist deren Prinzip, vielleicht klappt das, vielleicht nicht. Der deutsche Markt ist schon etwas anders gestrickt als der amerikanische!"

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Die Strategie von GameStop

"Dass GameStop mit Gebrauchtspielen handelt, ist nichts Neues", sagt Playcom-Chef Wolfgang Myrth. "Das machen auch viele unserer Facheinzelhändler mit großem Erfolg." Allerdings ist bei GameStop die Gebrauchtware wichtiger Teil der Konzernstrategie. Analysten fragen regelmäßig bei der Konzernleitung nach, wie es um das Verhältnis von Gebraucht- zu Neuware in bestimmten Quartalen bestellt ist. Klare Sache: GameStop will nicht eBay das große Geld mit Wiederverkäufen machen lassen, sondern selbst dasselbe Spiel zwei oder dreimal an den Mann bringen. Deshalb hat jeder Shop die Aufgabe, möglichst viele Gebrauchtspiele einzusammeln.

Während die Kunden in den USA für ihre alten Spiele wahlweise Bargeld oder Rabatte bekommen, ist Ersteres für Deutschland noch in Planung. Bislang heißt hier die Devise: Bringt der Kunde zwei beliebige Second-Hand-Titel, so erhält er ein brandneues Produkt auf derselben Plattform zum ungefähr halben Preis. Gebrauchte PC-Spiele möchte GameStop Deutschland nicht haben. Die PC-Plattform nimmt hier zu Lande aber einen deutlich größeren Platz ein als in amerikanischen Filialen.

Typisch amerikanisch ist das Einschwören auf gemeinsame Umsatz- und Profitziele. Ende September fand in Dallas die jährliche GameStop Managers Conference statt. Dabei wurde fast 4.000 US-Store-Managern nicht nur klar gemacht, wie das Weihnachtsquartal zur Gewinnmaximierung zu nutzen sei. Die namhaften Spielehersteller durften außerdem für ihre Weihnachtshits und Konsolen-Launches werben - kleinere Bestechungen wie kostenlose Nintendo-DS-Spiele angeblich eingeschlossen. In Deutschland gab es kürzlich den Vendor's Day, auch hier erhielten die Filialleiter oder Vertreter die Chance, direkt von Herstellern deren Produktportfolios präsentiert zu bekommen.

Die Verkaufstricks von GameStop sind in Deutschland die gleichen wie in den USA: Hemmungslos werden Dutzende von kommenden Top-Spielen in die Regale gestellt - schade nur, dass diese sich aus der Nähe als Vorbestellwerbung entpuppen. An anderer Stelle freut sich der Kunde über die Vorbestellungsoption: Wer bei GameStop Deutschland im Oktober ein Nintendo Wii vorbestellt, kann nach Aussagen des Ladenpersonals am 8. Dezember 2006 fest mit einer Konsole rechnen. Das kann zurzeit kein kleiner Händler versprechen.

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Nasenbör 10. Nov 2006

Wieviele Stichproben hat es denn gegeben?

Technikfreak 09. Nov 2006

Die neuesten Online-Spiele kannst du ohnehin nicht weiterverkaufen, da eine...

Aussteiger 08. Nov 2006

Ausstieg bei Golem? kk

TigerPixel.DE 08. Nov 2006

Und die Verpackungen sind meistens sehr viel aufwendiger gestaltet, obwohl sich dies in...

Muhahaha 08. Nov 2006

Hey, nicht jeder kann si schlau wie wir sein ;) Weil nicht wenige Leute ihren Verstand...



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