Bioware: Neue Spiele-Engine unterstützt PhysX-Karten

"Eclipse Engine" in Dragon Age nutzt Ageias Physiksimulation

Noch sieht es für Besitzer von Physik-Beschleuniger-Steckkarten mit PhysX-Chip eher traurig aus - nur eine Hand voll Spiele nutzt ihn bisher. Nun hat Ageia stolz verkündet, dass das Rollenspiel-Entwicklerstudio Bioware die PhysX-Physik-Engine in Zukunft für Konsolen- und PC-Spiele einsetzen wird - und damit auf dem PC auch vorhandene PhysX-Karten unterstützt.

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Biowares neue Eclipse Engine mit PhysX-Physiksimulation wird erstmals in Dragon Age eingesetzt. Dabei handelt es sich um ein komplexes Fantasy-Rollenspiel, dessen wie bei Neverwinter Nights von schräg oben dargestellte Welt durch den Spieler laut der Entwickler durch taktische Kämpfe und Politik stark beeinflusst werden kann. Selbst die Interaktion mit der eigenen Heldentruppe soll über bisherige Rollenspiele hinausgehen - der Spielercharakter kann die Freundschaft seiner Mitstreiter gewinnen, mit ihnen anbandeln oder sie einfach ausnutzen.

Bioware verspricht eine Dragon-Age-Einzelspielerkampagne mit mitreißender Geschichte, eine separate Mehrspieler-Kampagne, weiträumige Landschaften, Massenschlachten und Modding-Tools zum Erstellen eigener Kampagnen. Wann das PC-Spiel kommen wird, wurde noch nicht verkündet - ob es mit PhysX-Karten nur hübschere Effekte oder auch eine genauere physikalische Simulation der Welt gibt, wurde noch nicht bekannt. Eine eingesteckte PhysX-Karte ist keine Voraussetzung für die Nutzung der PhysX-Engine, vielmehr kann diese Physik-Engine sie nutzen.

Auch weitere zukünftige PC-Spiele von Bioware sollen die PhysX-Karten nutzen. Mit der Wahl der PhysX-Engine könnte sich Bioware allerdings der Möglichkeit verschließen, in Zukunft auch Geforce- und Radeon-Grafikkarten für die hardwarebeschleunigte Physikberechnung zu nutzen, wie sie etwa Ageias Konkurrent Havok in Zusammenarbeit mit Nvidia und ATI bewerkstelligen will. Vor allem künftige Grafikkarten mit vereinheitlichter Shader-Architektur werden dabei eine Rolle spielen. Gleichzeitig steigt aber die Zahl der Prozessorkerne in PCs, die künftig auch den Physik-Berechnungen zugewiesen werden können und von der PhysX-Engine unterstützt werden.

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