Samsung: Super-SIM-Karte mit 1 GByte Speicher

NAND-Flash-Speicher erhöht Kapazität der SIM-Karte

Samsung hat eine SIM-Karte mit einem GByte Speicher vorgestellt. Die Karte speichert große Datenmengen auf NAND-Flash-Speicher. Zusätzlich will der koreanische Konzern über besondere Sicherheitsvorkehrungen auf der Super-SIM die persönlichen Daten besser schützen.

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Bislang dient die SIM-Karte dazu, den Kunden im GSM-Netz zu identifizieren und zwischen 250 und 500 Adressen zu speichern. Auch die Mega-SIM-Karte von M-Systems mit integriertem Flash-Speicher konnte daran bislang nichts ändern. In diesen Marktbereich will auch Samsung vorpreschen und kombiniert die herkömmlichen SIM-Karten-Funktionen mit NAND-Flash-Speicher. Damit soll der steigende Speicherbedarf für Multimediadaten wie Musik, Fotos, E-Mails oder Spiele abgedeckt werden.

Die S-SIM, wie die Super-SIM heißen soll, ist dabei nicht größer als herkömmliche SIM-Karten und wird wie gewohnt in das SIM-Plätzchen im Handy gesteckt. Einen sonst erforderlichen Speicherkarten-Steckplatz sparen die Handyhersteller ein, sollte sich die Super-SIM durchsetzen. Mobiltelefone könnten dann noch kleiner oder flacher gebaut werden.

Samsung verspricht, dass die S-SIM zu derzeit gängigen Modellen kompatibel ist und über Schnittstellen zu MultiMediaCard und USB verfügt. Details zu den Sicherheitsvorkehrungen und Datenschutzmaßnahmen für die S-SIM liegen nicht vor.

2004 stellte Samsung nach eigenen Angaben als erster Hersteller eine SIM-Karte mit 128 MByte Speicherplatz vor. Nun wollen die Koreaner das 1-GByte-Exemplar auf einer Messe in Frankreich zeigen.

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